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Die Apokalyptischen Reiter - Riders On The Storm

Die Apokalyptischen Reiter - Riders On The Storm
Stil: Death Metal
VÖ: 25. August 2006
Zeit: 45:41
Label: Nuclear Blast
Homepage: www.reitermania.de

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Seit mehr als zehn Jahren reiten sie nun schon durch das Musik-Biz und ihre Gefolgschaft wächst von Jahr zu Jahr. Keine Frage, die Apokalyptischen Reiter sind ein Phänomen. Mit Riders On The Storm veröffentlichen sie nun ihr inzwischen sechstes reguläres Studioalbum.
Und wie man die Reiter nun mal so kennt, machen sie auch auf der neuen Langrille keine Gefangenen. "Friede Sei Mit Dir" dürfte dem ein oder anderen bestimmt schon bekannt sein, sei es nun von diversen DVD-Beiträgen oder als Vorgeschmack auf der letzten Tour. Ähnlich flott kommt auch das folgende Titelstück durch Membrane, doch täuscht hier der Titel. Nur der Refrain wird in englisch gesungen, der Rest bleibt in deutsch, wie das komplette Album. Bei "Seemann" dann spielen die Reiter ihre Stärken zum ersten Mal aus. Denn die Musik der Reiter ist alles, nur nicht vorhersehbar. Untermalt von Geigen und mit einem alles niederreitenden Rhythmus wähnt man sich in der nächsten Spelunke. Und genau das ist es, was wir von den Reitern erwarten. Musik jenseits festgelegter Grenzen und Regeln. Da wird dann auch schon mal mit gar untypischen Instrumenten gespielt ("Mmmh", "Schenk Mir Heut Nacht", "Revolution").
Mein persönliches Favoritenstück ist jedoch "Soldaten Dieser Erde". Brachial, bedrohlich und anklagend. Und natürlich mit der für die Reiter typischen Melodieführung. Nur einen kleinen Makel hat der Song. Mittendrin erfolgt ein Break, gefolgt von einem Riff, welches fatal an "Last Resort" von Papa Roach erinnert. Da fragt man sich doch, was die Reiter hier geritten hat?
Mir kommt es zudem so vor, als wären auf Riders On The Storm die Reiter etwas "erwachsener" zu Werke gegangen, Songs/Texte der Marke "Die Sonne Scheint..." sucht man auf Riders On The Storm vergeblich. Dafür gibt es mit "In The Land Of White Horses" ein gefühlvolles Instrumentalstück, welches jedoch leider nicht allzu lange dauert. Danach beginnt die Suche nach der reinen "Liebe", zuerst sehr balladesk, doch schnell steigernd und brachial stampfend im Mittelteil, bevor wieder ein Gang zurück geschraubt wird und der Song nachdenklich schließt. Genial! Zum Abschluss gibt es mit "Feuer" noch eine Abrechnung mit der heutigen Konsumgesellschaft, bevor "Mmmh" ganz chillig am Ende steht.

Mir bleibt einfach nichts anderes übrig als eine unbedingte Kaufempfehlung auszusprechen. Leute, reitet zum nächsten CD-Dealer und holt euch das neue Reiter Album!

Ray

6 von 6 Punkten

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