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Konzert-Bericht

Biohazard, Agnostic Front, Hatebreed & All Boro Kings

Elserhalle, München 22.11.2002

Yo yo yo, the New York Hardcore Package is coming to your town! New Yorks finest geben sich in München die Ehre und rocken die gut volle Georg-Elser-Halle!

Den frühen Anfang um 19.00 Uhr machen aber erst mal Born From Pain, die mit ihrem derben Metalcore bereits Punkte gut machen können. Der Sound war zwar noch nicht der Bringer, aber für einen Opener durchaus passend.

Zu aller Überraschung legten danach gleich die All Boro Kings mit ihrem Set los und prügelten die Songs ihres Debüts "Just for the Fun of it" in die Menge. Dabei fiel auf, dass die Songs live mit einem Wort schlecht dargeboten wurden. Dies könnte daran gelegen haben, dass Fronter Dan Geburtstag hatte und man die Feier anscheinend schon auf Freitagnachmittag vorverlegt hat. Oder man wollte sich den anderen Bands anpassen und möglichst "tough" rüberkommen. Auf jeden Fall fehlte der Partyfaktor der CD und damit konnte die Band mich nicht weiter fesseln.

Danach kamen Hollands prominenteste Hooligans, Discipline, auf die Bühne. Verdammt, sind da viele Skins im Publikum... Über politische Gesinnung vermag ich an dieser Stelle kein Statement abzugeben, aber vorsichtig würd ich mal behaupten, dass da schon einige Faschos dabei waren. Wie dem auch sei, Discipline sind live zu einer festen Institution herangereift. Feiner Street-Oi-Punk mit feinen Singalongs und unzähligen Hooks, spielfreudig dargeboten von einer Horde Skins, denen ich persönlich nicht in einer einsamen Gasse begegnen möchte. Aber wahrscheinlich sind das privat ganz nette Jungs...

Danach gab's wieder voll auf die Fresse von Hatebreed. Wieder Metalcore, aber mit einem brutalen Mördergroove, der nicht nur diejenige, die mit dem Material der bisherigen Releases vertraut war, begeistern konnte. Ausserdem waren Hatebreed als erste Band mit einem amtlichen Sound bedacht, der die Songs schön fett über die P. A. erklingen liess.

Ein Sound, den Agnostic Front gut gebrauchen hätten können. Zumindest auf der linken Seite, von vor der Bühne aus gesehen, war der Sound übelster Matsch. Gitarrist Vinnie Stigma war praktisch gar nicht zu hören und der Bass war übelst übersteuert. Könnte vielleicht daran liegen, dass man Vinnies Gitarrenkünsten noch immer nicht vertraut... Ab der zweiten Hälfte des Gigs wurde der Sound schliesslich doch noch erträglich. Von Anwesenden wurde aber berichtet, dass der Sound, je mehr man sich der Mitte des Saals näherte, durchaus zuzulegen wusste.

Den Headliner, Biohazard, hab ich mir dann nicht mehr gegönnt, schliesslich war noch a bisserl Party vorzufeiern. Verbleibende berichteten aber von okayem Sound und dem üblichen Geprolle. So von wegen "Fuck the fuck up the fuck to the fuck from the fuck of the fuck" oder so ähnlich...

Die angekündigten Death Threat spielten nicht und wurden ersatzlos vom Billing genommen. Die Merchandisepreise waren ok und bewegten sich mit 14 - 15 Euro für ein Shirt im akzeptablen Mittelfeld. Für Georg-Elser-Halle-Verhältnisse waren die Preise gar mehr als ok - so billig hab ich da noch kein Shirt gesehen. Dass die Motive meiner Meinung nach scheisse waren, ist eine andere Sache.

Andreas

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