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Interview

Interview mit Osh (13.09.2002)

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Die Band Oh aus dem hohen Norden steht seit Jahren für ausgefallenen Sound, der sich in keine Kategorie einordnen lässt und auch lassen will, wie Bandsprachrohr Stephan Ohlsen auch im folgenden Interview untermauern wird. Die aktuelle CD der Nordlichter "Red universe" kann man ab sofort unter www.osh-music.com erwerben, ebenso könnt Ihr dort noch einiges an Background-Info's finden und Fragen, die in diesem Gespräch offen bleiben, klären. So denn...

HH: Was bedeutet eigentlich der Name "Osh"?

Stephan: "Osh ist Himmel und Erde, der Anfang und das Ende... nein, Blödsinn! Ich könnte dir jetzt eine ganze Reihe von mehr oder weniger sinnvollen Interpretationsmöglichkeiten aufzählen, aber die Wahrheit ist ganz einfach, daß wir vor etwas mehr als zehn Jahren unsere Köpfe zusammensteckten, um uns einen prägnanten, kurzen Namen für unsere Band auszudenken, wobei dann eben recht schnell "Osh" herauskam. Einen tieferen Sinn hat der Name nicht, aber dafür ist er sehr leicht auszusprechen!"

HH: Eure musikalischen Wurzeln lagen wohl zur Gründungszeit bei Queen, zumindest habt Ihr scheinbar ja nur das gehört. Wie vollzieht man innerhalb kürzester Zeit den Schritt zwischen Freddy Mercury und dem (Death) Metal?

Stephan: "Als wir 1990 die Idee hatten, eine Band zu Gründen, waren wir zwischen 13 und 15 Jahre alt und hörten tatsächlich tagein tagaus Queen. Wir konnten aber damals weder Instrumente spielen, noch besaßen wir welche. Trotzdem fingen wir sofort an Kassetten aufzunehmen, auf denen wir mit allem möglichen Kram so taten, als würden wir Musik machen. Spielzeugheimorgel, Eimer, Schneider CPC, Stimmbruch voices usw...

Allmählich kamen dann aber die ersten richtigen Rockinstrumente dazu, bis wir irgendwann sogar reproduzierbare Songs arrangierten und 1992 schließlich Osh gründeten.

Währenddessen - also in doch gar nicht sooo kurzer Zeit, und um endlich auf deine Frage einzugehen - vollzog sich auch in unseren Hörgewohnheiten die Entwicklung von Queen zum Metal. Das Interesse an härteren Sachen wurde bei mir vor allem durch das Stück "Doing All Right" von der ersten Queen-Scheibe geweckt, wo die Rockparts einfach gewaltig in diesen kitschigen Song hineinkrachen. Also hat man sich was von Iron Maiden zugelegt, um es noch heftiger zu haben, dann kamen Metallica, Aha-Erlebnisse wie "Coma Of Souls" von Kreator und die verstörende "Hallucinations" von Atrocity usw.usf... Als wir mit Osh anfingen, befanden wir also gerade mitten in der ganz extremen Härter-Schneller-Lauter-Phase. Durch unsere Musik hätte wohl niemand erkannt, wer uns ursprünglich zur Bandgründung inspiriert hatte. Denn Queen spielen natürlich in einem ganz anderen Universum als neunundneunzig Prozent aller Metalbands, und so haben wir es auch erst im August 2002 gewagt, ihnen durch ein Coverset live Tribut zu zollen. Natürlich weit unter Original-Niveau, aber es hat gereicht, um die nachfolgende Band namens "Osh" an die Wand zu spielen! Der Sänger von denen hatte an dem Abend wohl einfach eine weniger sexuelle Austrahlung..."

HH: Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, Congas, Bongos und ähnlich exotische Instrumente in Euren Sound mit einzuflechten?

Stephan: "Kurioserweise liegen die Wurzeln dafür in unserer eben schon angesprochenen frühesten Frühphase. Denn 1997 hatten wir einfach mal Lust, nur für uns selbst diesen chaotischen Geist aus der Zeit vor Osh wiederaufleben zu lassen und nahmen unter der Bezeichnung "7(Tausend) Darbende Laiber" wieder spontane Spaßtapes auf. Es wurde wieder alles benutzt, was irgendwie als Instrument nutzbar war, aber weil es auf Dauer blöd ist, z.B. auf einer selbstgebauten Teppichtrommel rumzukloppen, holt man sich eben irgendwann auch mal richtige Bongos und lernt, darauf zu spielen. Und mit diesen besucht man dann Freunde, die auch Trommeln haben, um mit ihnen in stundenlangen Sessions abzugehen. Und weil das Handgetrommle so eine schöne Sache ist, haben wir es eben auch bei Osh integriert. Die im Sommer 1998 aufgenommene "The Sweet Sound Of Greed"-CD war dann bereits zu großen Teilen von den Percussions geprägt. Inzwischen besitze ich ein besseres Set und kann auch wesentlich mehr damit anfangen, so daß dieses Element auf der "Red Universe" zwar weniger im Vordergrund steht, aber dafür um einiges songdienlicher eingesetzt wurde."

HH: Teilst Du meine Befürchtung, dass sich diese bisherige Originellität auch irgendwann auslutschen kann und Ihr dann neue Formen suchen müsst, um Eurem Exotendasein weiterhin Berechtigung verleihen zu können?

Stephan: "Nein. Unsere Originalität ist ja nicht von irgendeinem bestimmten Element abhängig, das wir uns mit der Zielsetzung, dadurch exotisch zu werden, ausgedacht haben. Schon bei unserem ersten Auftritt, fünf Jahre bevor wir die Percussions eingebaut haben, waren wir originell, und in den gar nicht mal so wenigen Liedern, wo wir sie nicht benutzen, sind wir es auch. Das liegt einfach daran, daß wir von jeher den Vorsatz hatten, jedes neue Lied anders als das vorige klingen zu lassen, weil wir uns nicht langweilen wollen. Ich bewundere Bands, die es schaffen, sich innerhalb eng gesteckter Grenzen ständig neu zu erfinden, aber für uns wäre das nichts. Einen ganzen Gig lang nur Grindcore oder nur Midtempo-Powermetal zu spielen, da entstünde uns zu wenig Spannung. Außerdem laufen wir dadurch, daß die Vielfalt seit jeher eines unserer Hauptmerkmale ist, nicht wie viele Ex-Death-Metal-Bands Gefahr, unsere Fans eines Tages durch radikale Stilwechsel zu verprellen. Zurück zur Frage: Da Musik ein endlos weites Feld ist und wir bereit sind, uns allen Richtungen, die uns gefallen, zu öffnen, werden uns die Ideen wohl kaum ausgehen und unser Dasein somit berechtigt sein. Ich denke, von den Leuten, die unseren bisherigen Werdegang von Anfang an mitverfolgt haben, dürfte auch niemand diese Befürchtung teilen."

HH: Eure Stilvielfalt hat sicherlich auch eine Kehrseite, sprich, vielen ist das was ihr macht zu konfus oder nicht straight Metal enough. Kannst Du die Kritikpunkte teils nachvollziehen?

Stephan: "So viele sind das gar nicht mehr. Ich habe eher den Eindruck, daß inzwischen auch die meisten Leute, die wir irritieren, uns trotzdem mögen.
Unsere Musik ist im Grunde ja recht einfach, auf jeden Fall ist sie nicht besonders technisch oder verfrickelt. Wer uns unvoreingenommen betrachtet, der erkennt, daß wir in allererster Linie rocken, und das eben in jedem Song etwas anders.
Das, was einigen Leuten aufstösst, ist die Tatsache, daß wir die Frechheit besitzen, die ihnen vertrauten Genregrenzen und so ziemlich alle Metalklischees vollkommen zu ignorieren. Es gibt ja mehrere Arten von Musikhörern, und gerade im Metal ist meiner Meinung nach jener Typus weit verbreitet, dem es eigentlich nicht um die Musik an sich geht, sondern vielmehr darum, sein mangelndes Selbstwertgefühl zu kompensieren. Dadurch, daß er z.B. nordostnorwegischen Black Metal von südpolnischen Black Metal unterscheiden kann und außer diesen Richtungen auch fast gar nichts an sich heranläßt, fühlt er sich einer Elite zugehörig. Daß auch alle anderen Metalspielarten im Prinzip genau dasselbe sind, und dieser vor allem aus kommerziellen Gründen überall geförderte Schubladisierungswahn totaler Mumpitz ist, der ihn nur einengt, übersieht er dabei. Stell dir doch mal vor, Obituary hätten Jon Oliva als Sänger - schon würde jeder sagen, daß sie eine Power Metal-Band sind, nur wegen des anderen Gesangs. Damit will ich sagen, daß die einzelnen Metalstile gar nicht so weit auseinanderliegen, wie es jene Käfigdenker glauben. Im Grunde hat jede Art von Rockmusik dieselben Wurzeln, Bands wie beispielsweise Deep Purple oder - wer wohl? - Queen haben das bereits vor langer Zeit eindrucksvoll bewiesen. Es gibt aber Leute, die das offenbar nicht (mehr) wissen, und die verstören wir, verärgern wir manchmal sogar.
Naja, auf der "Red Universe" wird sicher auch nicht jedermann den Gesang in jedem Lied mögen, an der Richtigkeit des Gesangs gibt es aber keinen Zweifel. Und von den Arrangements her spielt sie auch in einer eindeutig höheren Liga."

HH: Wie bereits angesprochen, lasst Ihr viele fremdartige Klänge in Eure Musik einfliessen. Beschäftigt Ihr Euch auch mit den Kulturen, die hinter diesen Sounds bzw. Instrumenten stehen und lasst Ihr diese Einflüsse auch bei OSH entfalten?

Stephan: "Wie die Congas, Odonos usw. in unsere Musik gekommen sind, habe ich ja schon erzählt. Das war ein fließender, rein musikalisch motivierter Vorgang. Demnach konstruieren wir uns da auch keine intellektuelle Verbindung zu den Ursprungskulturen der Instrumente zurecht. Wir sind schließlich keine Musikwissenschaftler, die an einer Doktorarbeit tüfteln, sondern Aus-dem-Bauch-Musiker. Ich glaube nicht, daß z.B. "Wilderness" einen afrika-spezifischen Text haben müßte, nur weil in dem Song eine Djembe-Trommel benutzt wird, denn die Trommel an sich erzählt schon ihre eigene Geschichte, die den gesungenen Text ergänzt.
Manche Dinge auf "Red Universe" sind übrigens gar nicht so exotisch wie sie klingen. Das längste Gitarrensolo auf der Scheibe wird von vielen Leuten z.B. gar nicht als ein solches erkannt, denn man muß wirklich schon sehen, wie Birger das Ding spielt, um zu begreifen, daß da tatsächlich eine Gitarre zu hören ist!"

HH: Die aktuelle CD lautet "Red universe". Da ich keine Texte dazu habe, weiß ich auch nicht, ob Ihr da vielleicht auch ein Konzept verwoben habt. Kannst Du dazu etwas erläutern?

Stephan: "Blöde von mir, ich hätte dir eigentlich ein Booklet hinterherschicken können, weil wir davon inzwischen einen Überschuß haben... Naja, was soll's... Eine alles übergreifende Story im Sinne eines Konzeptalbums gibt es nicht, aber man kann von jedem Text aus eine Verbindung zum Albumtitel schlagen. Ich zerrede meine Texte leider nicht so gerne, weil die meisten einen großen Interpretationsspielraum besitzen, den ich nicht kaputterklären möchte. Der Normalhörer sollte ja eine CD mit Booklet sein eigen nennen, und so selbst lesen können, ansonsten stehen die Texte auch auf unserer Homepage! Achtung, Werbung: www.osh-music.com!"

HH: Und was ist mit dem "Red universe" gemeint?

Stephan: "Das rote Universum ist vielfältig. Rot kann ein Alarmsignal sein. Rot kann für die Liebe stehen. Das Universum liegt in der Ferne, unerreichbar und in endloser Ausdehnung. Oder es ist ein ganz naher, individueller Raum, die eigene Sicht auf die Welt, das innere Universum. Es könnte auch ein Ort sein, an den Du gehst, wenn dein Herz blutet. Oder der Planet Mars. Oder eine Allegorie für den Krieg. Du merkst schon, die Liste ist bestimmt endlos erweiterbar... Da jeder Hörer die CD anders versteht, gibt es unzählige rote Universen. Osh'sche Quantentheorie sozusagen..."

HH: Laß uns noch etwas über allgemeinere Geschehnisse sprechen bzw. schreiben. Eine Sache, der man zur Zeit nicht entgehen kann sobald man den Fernseher einschaltet (sofern man nicht direkt davon betroffen ist) sind die Flutkatastrophen allerorts. Seid Ihr selber davon auch betroffen wo Ihr lebt?

Stephan: "Wir wohnen alle ein paar Minuten von Wacken entfernt. Hier gab es im Juli ungewohnt heftige Sommergewitter, die beim Wacken Open Air bekanntlich dafür sorgten, daß der Boden schon vollgesogen war und nicht mehr viel Wasser aufnehmen konnte. Eine Woche später drangen in ein paar Räume bei mir zu Hause sogar ein paar Zentimeter Wasser ein. Gegen das, was zur Zeit an der Elbe und anderorts stattfindet, ist das natürlich mehr als ein Witz. Aber der letzte vergleichbare Sommerregen ist schon mindestens zehn Jahre her, was meine These unterstreicht, daß Schleswig-Holstein entgegen aller Klischees ganzjährig mit dem besten Wetter Deutschlands gesegnet ist. Aber wer weiß, was die globale Erwärmung uns da in Zukunft noch zu bieten hat..."

HH: Ist Dir schon mal aufgefallen, dass die ganzen Sender (insbesondere RTL) seit dem Anschlag vom 11.September jeder Katastrophe bzw. jedem Attentat ein Logo mit der Thematisierung z.B. "Terror in Amerika", "Die Rekordflut", "Der Absturz am Bodensee" etc. verpassen, die seither alle in der gleichen Machart aufgezogen wurden, als ob ein Zusammenhang zwischen all diesen Dingen bestünde? Wie eine ausufernde Verschwörungstheorie...

Stephan: "Und ob mir das aufgefallen ist! Und ich finde es ziemlich pervers! Vom ersten Flugzeugeinschlag in das WTC hatte ich während der Arbeit im Radio gehört und es fast für einen Scherz gehalten. Zu Hause sah ich dann im Fernsehen die Türme einstürzen, diese sich immer wiederholenden Bilder, die gerade durch ihre ständige Wiederholung die Ohnmacht der Medien demonstrierten. Fast den ganzen Rest des Tages hing ich vor dem Bildschirm und hatte eine wahnsinnige Angst um die Zukunft. So ging es ja fast allen Menschen in Deutschland. Daß jetzt immer wieder auf diese Logos zurückgegriffen wird, führt die meisten Zuschauer wieder zum 11. September zurück. Das ist eine ganz plakative Methode, um auszudrücken: ACHTUNG - UNFASSBARE KATASTROPHE! Meiner Meinung nach ist das verdammt reißerisch und zeigt, daß Nachrichtensendungen leider auch nur Unterhaltungssendungen mit Einschaltquote sind. Direkt am 11. September habe ich übrigens auch noch angefangen, den Text von "Worldsaw" umzuschreiben. Trotz Zeilen wie "hateblind - the stripes shine in white and blood-red" scheinen bislang auch US-Amis den Song zu mögen..."

HH: Und noch ein Thema, von dem Du sicher auch noch Deine Meinung beisteuern kannst ist das Thema "Wacken", auf dem Du/ihr als Nachbar/n bestimmt auch zugegen ward. Wie ist Deine persönliche Einschätzung der diesjährigen Veranstaltung/ wann warst Du das erste Mal dort / wie siehst Du die Entwicklung / was hat Dich am meisten gestört / was könnte man besser machen?

Stephan: "Lars hat gearbeitet, Sönke hatte keine Lust, Birger war nur Samstag Abend da - so selbstverständlich ist es also gar nicht, daß wir als Beinahe-Nachbarn da sind. Meine Anwesenheit dort die letzten zwei Jahre ist in erster Linie die Folge einer Kontaktanzeige im Gästebuch der Wacken-Homepage.
Das erste Mal war ich auf dem W:O:A, als Saxon Headliner waren, ich glaube das war 1993. Im Onkelz-Jahr habe ich verzichtet und 1998 hatte ich eine Bronchitis, die mich vier Wochen lahmlegte, gerade als ich eigentlich die "The Sweet Sound Of Greed"-CD einsingen sollte. Richtig gut vergleichen kann ich die Jahrgänge nicht, weil ich selbst mich ja auch entwickelt habe, aber der oft geäußersten Meinung, daß die wachsenden Besucherzahlen dem Ganzen die ursprüngliche Atmosphäre genommen haben, schließe ich mich an. Meine Einschätzung von diesem Jahr würde wohl den Rahmen des Interviews sprengen, da ich versucht bin, einfach aus meiner Homepage-Kolumne zu zitieren, deshalb nur das beste und das schlechteste. Hui: Pungent Stench haben alles weggerockt! Pfui: Ich wurde wegen des Scheißwetters nicht aufs Campinggelände gelassen. Und was man in Zukunft besser machen könnte? Die Karten wirklich limitieren! Dann werden das Toilettenmanagement und die Bewältigung vieler anderer Probleme sicher auch leichter..."

HH: Und was hältst Du davon, dass die Rock Hard-Proleten, jetzt wo's unangenehm wird, den Kopf aus der Schlinge ziehen?

Stephan: "Ich finde das total in Ordnung! Wenn die Besucherentwicklung so weitergehen sollte, daß trotz angeblich limitierter Karten jedes Jahr über 10.000 Leute mehr reingelassen werden, bekomme ich es echt mit der Angst. Da kann es doch nur gut sein, wenn das größte deutsche Metalmagazin, das ganzjährig Werbung für das Open Air macht, sich vom Sponsoring zurückzieht.
Das Wichtigste, um Wacken wieder besser zu machen, ist eindeutig, die Besucherzahlen soweit zu senken, daß Holger und Co. nicht überfordert sind. Früher gehörte ihnen in Schenefeld ein anfangs sehr guter Metal-Liveclub namens "HighNoon", in dem Osh auch einige Male gespielt haben. Zugrunde ging er letztendlich deswegen, weil sie sich so viel um das W:O:A kümmern mussten, daß offenbar keine Zeit mehr für eine vernünftige Club-Organisation da war. Das kann man ihnen eigentlich auch nicht wirklich vorwerfen. Inzwischen ist nur dummerweise das W:O:A selber so groß geworden, daß eben dort vieles nicht mehr so klappt, wie es soll.
Ein Werturteil über beide Seiten spare ich mir, denn dazu habe ich selbst zu wenig "Mega-Mags" und "Metal-Mekkas" aufgezogen, und schließlich möchten wir a) gerne irgendwann mal in Wacken spielen, am besten als Co-Headliner am Freitag oder so, und b) auch eines Tages mal ein "Red Universe"-Review im RockHard lesen!"

HH: Die letzten Worte gehören Dir!

Stephan: "Danke für das Interview, Harald! Es war mir eine Freude, dieses Forum für Osh zu nutzen und würde mich freuen, wenn der ein oder andere Leser Kontakt zu uns aufnehmen oder zumindest unsere Promosongs im Internet antesten würde! Auftrittsmöglichkeiten, Plattenverträge etc. sind natürlich auch immer gerne gesehen...

Es ging in den Antworten ja ziemlich viel um mich - meine Trommeln, mein Gesang, meine Texte... Deshalb möchte ich hier mal mit dem falschen Eindruck, den manche Leute haben könnten, aufräumen, ich sei so etwas wie der "Bandboss". Es sieht vielleicht manchmal ein bißchen danach aus, weil ich ja auch das "Red Universe"-Artwork gestaltet habe, die Homepage und einen Großteil der Promoarbeit mache und mich gerne wichtigtue... ach, warum eigentlich nicht... Sönke, Birger und Lars jetzt bitte nicht weiterlesen!

JA, ich BIN der Osh-Boss! Kniet nieder, lobpreiset und liebet mich! KEEP SUPPORTING PROGRESSIVE GRIND ROCK WORLDWIDE! Und nicht vergessen: Das Universum ist rot..."

The General

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