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Interview

Interview mit Slaktare (24.11.2005)

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Logo Slaktare

Slaktare macht Black Metal mit kraftvollem aber dennoch melancholischem Sound und misantropischer Lyric, die teils Einflüsse der nordischen Mythologie enthält. Die Band besteht seit Dezember 2004 und entwickelte sich
stetig weiter. Auftritte wurden bisher nur in kleinen Konzerthallen bzw. Kneipen absolviert und außer ein paar Demo-Aufnahmen, die aber nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt waren, gaben sie noch kein Liedgut auf Datenträgern
preis.
Im Oktober trennten sich Sänger Mardröm und Gitarrist M.S. von Schlagzeuger und Bassist, welche ihr eigenes Projekt "RACHE" starteten.
Ersatz an den Drums wurde aber schnell in Vlad Mørke gefunden, der Slaktare durch sein Können erneut einen Schritt weiterbrachte. Fortan wird aber ohne
Bass gespielt, da man für diesen bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Verwendungszweck gefunden hat.
Im Jahr 2006 wird Slaktare verstärkt Live-Gigs in Angriff nehmen und dem verweichlichten Ingolstadt und seiner Umgebung zeigen was Black Metal ist!
Ein erstes richtiges Demotape in geringer Stückzahl (50 Stk.) wird voraussichtlich im Sommer 2006 unter die treuen Fans gebracht.
Eines ist sicher, es ist erst der Anfang...

HH: Hallo, wie lange gibt es Slaktare bereits?

Kai: Uns gibt es jetzt seit Dezember 2004, aber in der derzeitigen Besetzung erst seit Oktober 2005.

HH: Wie hat alles begonnen, und wie würdet ihr euch unseren Lesern vorstellen wollen?

Kai: Es begann mit dem Drang danach unsere Gefühle, unseren Hass und unsere Emotionen, mit der eigenen Musik auszudrücken. Gitarrist M.S. und unser ehemaliger Schlagzeuger kannten sich schon eine Ewigkeit und Sänger und Bassist fanden sich dann ebenfalls im Freundeskreis. Die Leser sollen sich ihr eigenes Bild von uns machen.

HH: Euer Line-Up lautet wie folgt?

Kai: Die aktuelle Besetzung lautet wie folgt:
Mardröm - Schreie
M.S. - Gitarren
Vlad Mørke - Schlagzeug

HH: Wen würdet ihr als eure musikalischen Vorbilder bezeichnen?

Kai: Beinflusst haben uns Nargaroth, die früheren Aufnahmen von Graveland und Burzum. (Die Band möchte sich aber zugleich strikt von der politischen Grundlinie der genannten Gruppen distanzieren - Red.) Generell hören wir viel alten deutschen oder skandinavischen Black Metal.

HH: Kommen wir gleich zum Wichtigsten, der Musik. Es geht recht kompromisslos zur Sache bei euch, gibts einen gewissen Schwerpunkt den ihr haben möchtet?

Kai: Der Schwerpunkt liegt bei uns in den Melodien und in den Vocals. Mardröm versucht sie so aggressiv und überzeugend wie möglich rüberzubringen.

HH: Mal ganz was anderes: Wie siehts bei euch mit Konzerten, vor allem in nächster Zeit aus?

Kai: Wir wollen generell nicht zu einer Band werden die jeden Monat immer am selben Ort immer das selbe spielt! Man sollte versuchen nicht viele Gigs zu geben aber dafür gute, abwechslungsreiche mit einer besonderen Bühnenshow. Sozusagen Qualität vor Quantität!
Wir werden unser nächstes Konzert am 11.03.2006 im Ohrakel, Ingolstadt geben.

HH: Wenn ihr mal in größerem Rahmen auftretet, welche Band würdet ihr euch als "Sparringspartner" wünschen? Gibts ein Traum-Lineup?

Kai: Nein, aber bei einem Konzert wo nur Black Metal Bands spielen wären wir schon dabei. Es kommt auch aufs Publikum an! Bisher haben wir eigentlich fast nur vor Leuten gespielt die keine Ahnung von unserer Musik hatten und das ist es uns nicht wert. Wir werden uns künftig die Locations genauer aussuchen...

HH: Wieviel Zeit investiert ihr momentan in Dinge wie Proben, oder Songwriting?

Kai: Es wird generell zweimal in der Woche geprobt. Songwriting macht jeder nebenbei und die besten Melodien, Riffs und Texte werden dann verwendet und in der Bandprobe zu einem Lied zusammengesetzt.

HH: Steuert jeder von euch einen anderen Stil zur Musik bei oder kommt das alles von einer Person? Wer ist denn der Haupt-Songwriter bei euch?

Kai: Da wir alle generell die selbe Musik hören gibt es keine Konflikte was den Stil der Musik betrifft. Die Melodien werden von M.S. und Mardröm erarbeitet und jeder schreibt mal einen Text. Manchmal schreiben wir auch gemeinsam Texte.

HH: Was darf deshalb man in Zukunft von Slaktare erwarten?

Kai: Aggressive und mitreißende Live-Performance, weiterhin misantropische Lyrik und Slaktare-typischen Black Metal!

HH: Was sind die Ziele der Band?

Kai: Abwechslungsreichen Black Metal machen, der hasserfüllte, depressive und nachdenkliche Stimmung verbreitet.

HH: Ok, vielen Dank für eure Zeit und viel Glück für die Zukunft. Zum Abschluss noch ein paar Worte?

Kai: Wir danken für das Interview und grüßen Moredhel, Slaughter Command, Raa Hoor Khuit, Livores und RACHE! Mehr Infos über uns gibt es auf www.slaktare.de

Robert

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