11 Headbänga online
10.12.2022 Emil Bulls
11.12.2022 Serious Black
11.12.2022 Helloween
12.12.2022 Finntroll
13.12.2022 Billy Talent
15.12.2022 Molly Hatchet
Reviews (10364)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Pungent Stench

Interview:
69 Chambers

Live-Bericht:
Saxon

Video:
Accept
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Diablo Swing Orchestra kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Diablo Swing Orchestra - Pandora's Piñata

Diablo Swing Orchestra - Pandora's Piñata
Stil: Avantgarde Metal
VÖ: 22. Mai 2012
Zeit: 53:11
Label: Candlelight Records
Homepage: www.diabloswing.com

buy, mail, print

Es erscheint der dritte Output der eigenwilligen schwedischen Formation Diablo Swing Orchestra, und d:s:o präsentiert sich nochmal exzentrischer als wir es eh schon von ihnen kennen. Mit Daniel Hedin (Posaune) und Martin Isakkson (Trompete) hat das ehemalige Sextett nun noch Zuwachs bekommen und die Blechbläser passen gut ins Konzept.
Leider ist das Songmaterial sehr durchwachsen, ein wirklicher "Hit" wie "Balrog Boogie" (den ich gerne mal mit Posaune und Trompete hören würde) fehlt auch. Ebenso haben die wenigsten Stücke einen Bezug zum Metal, ähnlich wie bei Apocalypticas Worlds Collide.

Insgesamt schrecken die Skandinavier vor keinem Experiment zurück, wer sich also gerne mal überraschen lassen wen,dem sei Pandora's Piñata empfohlen, mir persönlich ist es teilweise zu abgedreht. Die ersten Songs "Voodoo Mon Amour" und "Guerilla Laments" können als klassische d:s:o-Stücke bezeichnet werden. "Black Box Messiah" hat zwar auch viele wiedererkennbaren Elemente, aber experimentiert mit sehr schrägen Effekten, die man eher im Techno vermuten würde. "Exit Strategy Of A Wrecking Ball" könnte auch gut auf ein neueres Apocalyptica-Album passen, bei "Aurora" schalte ich immer sofort weiter, das könnte ebenso die Filmmusik eines schmalzigen Disneyfilms sein. "Honey Trap Aftermath" mit seinen starken Jazzanleihen ist gewöhnungsbedürftig aber nach einigen Malen Hören doch sehr gut, genauso wie "Of Kali Ma Calibre", das durch den marschähnlichen Rhythmus besticht. Wirklich schön ist der letzte und mit über acht Minuten längste Song "Justice for Saint Mary" bei dem Daniel HÃ¥kansson Falsett singt. Hier gelingt es, eine Ballade nicht schmalzig werden zu lassen. Lediglich der Schluss ist - naja.

Pandora's Piñata kann ich als Gesamtpaket nur eingeschworenen Fans von avantgardistischer Musik empfehlen. Wer das Diablo Swing Orchestra noch nicht kennt, dem sei eher The Butcher's Ballroom ans Herz gelegt.

Tarnele

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Joey Ramone - ...Ya Know?
Vorheriges Review: Kill Devil Hill - Kill Devil Hill

© www.heavyhardes.de