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Civil War - Gods And Generals

Civil War - Gods And Generals
Stil: Heavy Metal
VÖ: 08. Mai 2015
Zeit: 65:50
Label: Napalm Records
Homepage: www.civilwar.se

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Ein Ableger von gleich zwei mehr als vernünftigen Kombos kommt uns hier entgegen: aus den Bestandteilen der Hardrocker Astral Doors und dem Waffenkommando Sabaton feuert uns hier eine Kanonade von veritablen melodischen Hits entgegen, bei dem man sich nur noch in den Schutzbunker werfen kann. Nach dem Erstling Killer Angels bietet auch Gods And Generals genau das, was bester Schwedenstahl zu bieten imstande ist: einen bodenständigen, technisch ausgefeilten und messerscharf gebrachten Heavy Metal teutonischster Prägung (Widerspruch? Nein, in keinster Weise!). Vom ersten Song "War Of The World" an regiert das Riff, fette Hooks und massive Refrains, entweder schnell nach vorne (Titeltrack, "USS Monitor") oder gerne auch mal stampfend-getragen ("Bay Of Pigs").

Liefert die Melange schon musikalisch alles das ab, wofür auch die beiden Heimatformationen stehen - herausragendes Songwriting, episches Feeling und Refrains, die hängenbleiben wie Stacheldraht und das Ohr nicht mehr verlassen -, macht dann die Stimme von Shouter Patrik Johansson den viel besungenen Unterschied: näher an den begnadeten Ronnie James Dio kann man vokalistisch nicht kommen, und das ist absolut positiv zu vermerken. Textlich dreht sich wie bei Sabaton alles um Geschichte und vor allem Krieg, was aus den Titeln der Stückchen ja mehr als deutlich hervorgeht. Ob das nun immer so statthaft ist, dieses Urteil überlassen wir getrost anderen, wir erfreuen uns unverdrossen an blitzsauberen Metal-Hymnen - im Übrigen produziert und gemixt von Peter Tägtgren -, die gerne auch folkloristisch-melodiöse Züge verarbeiten ("The Mad Piper", "Tears From The North", also das ist nur für echte Helden, hossa!) und vor allem im abschließenden Titeltrack den endgültigen Triumph feiern. Großes Kino!

Holgi

6 von 6 Punkten

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