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Vile Regression - Empires

Vile Regression - Empires
Stil: Technical Death Metal
VÖ: 21. Juli 2014
Zeit: 23:01
Label: Eigenproduktion
Homepage: -

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23 Minuten sind nicht lange, aber für ein ernstzunehmendes Demo reicht das allemal. Vile Regression kommen aus Irland, genauer aus Dublin. Da erwarte ich eher weniger, was mir die Jungs in die Ohren prügeln: Technischer, progressiver Death Metal von hoher Qualität und das Ganze gut produziert (ja, das Schlagzeug dürfte etwas mehr Druck bekommen) - das liefern die fünf Iren ab.

Bei Debüts stelle ich gerne erst einmal die Bandmitglieder vor:
Baz Christie an der Gitarre, Kenn Christie am Bass, der Shouter hört auf den Namen Padraig Croke, das Schlagzeug bearbeitet Robb Behan und Brian Brady heißt die zweite Gitarre.

Das Album teilt sich in zwei Songtypen auf: Fünfmal gibt es ordentlich in die Fresse. Das fängt mit "Tides" als Opener an und die Jungs hauen nicht sofort in die Vollen, sondern warten erst ein paar Sekunden, um dann die ersten Schellen zu verteilen. Was sehr schnell deutlich wird, ist, dass die Jungs gerne mit Tempowechseln, Breaks, treibenden Riffs und ordentlich Geknüppel arbeiten. Abwechslung ist da geboten.

"Raze The Complexity" kommt in seiner Grundmelodie beinahe wie ein Power Metal-Song herüber, ist weniger verspielt, überzeugt dadurch mehr mit gelungenen Melodien und einem treibenden Schlagzeug.
Dann kommt der erste kurze Bruch. Ein Instrumentalstück, "Dream Of The Red Chamber", ausschließlich den Gitarren vorbehalten. So recht passt es nicht hinein in das Album, da es vor allem eines ist: Ruhig und nicht Death. "Thought Replication" kehrt stilistisch wieder zurück zu "Raze The Complexity". Gelungene Melodieführung, wenn auch technisch komplexer und ein ordentliches Geprügle.
"The Abstract" beginnt etwas ruhiger, beinahe schleppend, nimmt aber dann mehr Fahrt auf und ähnlich stilistisch wieder mehr dem Opener. Dazu kommen komplexere Linien für den Vocalist wie bei den bisherigen Songs.
Zum nächsten Bruch. "Down To A Sunless Sea" ist beinahe schon poppig im akustischen Kleidchen. Mir wird nicht ganz klar, was Vile Regression damit bezwecken wollen. "Wir brauchen mehr Whiskey? Bitte!!!" Nein, das ist ein klarer Unverständnispunkt bei diesem Debüt auf meiner Seite.
Zum Schluss gibt es dann bei "The Empyrean Divide" noch einmal ordentlich auf die Mütze, es werden alle Register gezogen, schöne Melodien mit treibenden Gitarrenwänden und einem Fullspeed-Getrommel verbunden.

Entscheidet euch bitte für den Death Metal, baut vielleicht eine längere Akustik-Nummer ein, die aber stilistisch dennoch zu den anderen Songs passen muss und konzentriert euch auf eure Stärken, die ihr ausreichend zeigt: komplexe Songstrukturen gepaart mit geilen Melodien und das Ganze technisch versiert dargeboten.

Sophos

4 von 6 Punkten

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