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One Hour Hell - Interfectus

One Hour Hell - Interfectus
Stil: Death Metal
VÖ: 18. April 2014
Zeit: 39:46
Label: Vicisolum Productions
Homepage: -

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Nachdem One Hour Hell anno 2012 mit ihrem Sänger gebrochen und anschließend Jocke Mikiver (Tormentation) in ihre Reihen integriert haben, gibt's jetzt neues Futter in Form von Interfectus.

Soviel steht dann auch gleich beim ersten Durchlauf fest: in gesanglicher Hinsicht hat sich einiges getan, die auf Product Of Massmurder vorherrschende Eintönigkeit ist einem experimentellerem Vorgehen gewichen. Überhaupt trauen sich die Musiker auf Interfectus insgesamt mehr zu. Zwar herrscht auch hier nach wie vor das im Zuge des ersten Albums angekündigte Geprügel ("Endless Rape"), aber hier tummeln sich One Hour Hell auch gerne mal im Midtempo und spalten mit groovigen Riffs so manche Schädeldecke, um dann bei einem Track wie "Penetrate Obliterate" sogar das Tanzbein mit entsprechender Rhythmik in Schwung zu versetzen. Auffällig ist zudem noch, dass die Gitarren einen extremen Schwerpunkt besitzen, derart tief gestimmte Riffs findet man sonst eher bei Bands aus dem Meshuggah-Dunstkreis.

Aber keine Sorge, One Hour Hell sind weniger Djent, als das jetzt im ersten Moment erscheinen mag. Stattdessen regiert primär brutaler Death Metal der mit Versatzstücken aus Thrash und Metalcore verquirlt wird. Das klingt dann aber genauso spannend wie es geschrieben steht, wie bei unzähligen anderen Bands auch. One Hour Hell haben auf Interfectus sicherlich ihre Momente, unterm Strich sind sie aber zu eintönig und nach knapp 40 Minuten und einigen Durchläufen bleibt nicht sonderlich viel hängen was eine Empfehlung für den weiteren Gebrauch rechtfertigen würde.

Lord Obirah

3 von 6 Punkten

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