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Jake E. Lee´s Red Dragon Cartel - Red Dragon Cartel

Jake E. Lee´s Red Dragon Cartel - Red Dragon Cartel
Stil: Heavy Metal
VÖ: 24. Januar 2014
Zeit: 44:47
Label: Frontiers Records
Homepage: www.redragoncartel.com

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Unverhofft kommt oft! Wer hätte letztes Jahr um diese Uhrzeit schon gedacht, dass einer der ganz großen Gitarristen der 80er, Jake E. Lee, uns 2014 tatsächlich eine neue Scheibe im klassischen Metal-Gewand vorlegt. Berühmt geworden durch seine Zusammenarbeit mit Ozzy Osbourne auf den Alltimeklassikern Bark At The Moon und The Ultimate Sin und als Leadgitarrist von Badlands war es lange Zeit still geworden um den Saitenhexer. Erst dessen Freund und Bassist Ronnie Mancuso erwirkte, dass Jake E. aus dem Vorruhestand zurück kehrte. In Sänger D.J. Smith fand sich nach langen Auditions ein Ausnahmesänger und gleichzeitig Szeneveteran, um das neue Material aus Jake E.s Feder gesanglich umzusetzen, und so liegt nun das Album Red Dragon Cartel vor, veröffentlicht unter dem Namen Jake E. Lee's Red Dragon Cartel.
Produziert von keinem Geringeren als Kevin Churko (Ozzy, Rob Zombie, Five Finger Death Punch etc.) klingen die neuen Stücke deutlich mehr nach Lees Arbeiten mit Ozzy als nach den Badlands. Etwa der Opener "Deceived" zitiert geschickt den Titeltrack von Bark At The Moon, ohne dabei zur Kopie zu werden, und wartet mit einem echten Mitgrölrefrain auf. Smith beweist ein ums andere Mal seine Extraklasse! Man höre sich nur die facettenreiche Gesangsleistung in "Shout It Out" an. Daneben geben sich auf der Scheibe diverse Gäste die Klinke in die Hand. Im schleppend-spacigen "Feeder" singt etwa Robin Zander von Cheap Trick, im Dirtyrocker "Wasted" krächzt und schreit Paul Di'anno oder im doomig-groovigen (uuuah "War Pigs"-Anfang!!!) schwingt Scott Reeder (Kyuss, The Obsessed) den Bass.
Alles in allem klingt hier mehr nach Ozzy, als man ursprünglich erwarten konnte, was auch an Smiths Stimme liegt, die ab und an verdammt nah am Madman liegt, was jedoch kein Negativum bedeutet. Hätten es mehr Songs mit dem gleichen Hitpotential wie der Opener auf die Platte geschafft, wäre eine deutlich höhere Note möglich gewesen. Die vier Punkte sind jedoch im obersten Bereich, alleine schon wegen Jake E. Lees unbeschreiblich hochklassigem Spiel, anzusiedeln.

Fuxx

4 von 6 Punkten

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