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Zero Mentality - X (EP)

Zero Mentality - X (EP)
Stil: Hardcore/Rock
VÖ: 06. Dezember 2013
Zeit: 14:03
Label: Let It Burn Records
Homepage: www.zeromentality.com

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Als wohl Mitbegründer und Urgesteine der europäischen Hardcore-Szene kann den Ruhrstädtern Zero Mentality attestiert werden, von jeher sich um jedwede Trends auch szeneintern einen feuchten Kehricht geschert zu haben und seit 2002 ihr eigenes Ding durchzuziehen. In einem Interview mit dem Ox-Fanzine 2005 beschreibt Sänger Ben Fink die Machart der ZM-Tracks, den Stil der Band wie folgt:
"Mir ist eigentlich scheißegal, wie die Leute uns nennen - auch wenn ich uns nicht als Metalcore-Band bezeichnen würde. Daran finde ich aber auch eigentlich nichts Schlimmes, ich selber würde es als eine Art Crossover bezeichnen, was ja auch ein Begriff ist, der relativ negativ belegt ist. Es ist halt einfach eine Facette von Hardcore. Was die Sache mit Disco-Mosh anbelangt: es ist schon vorgekommen, doch tangiert mich das nur peripher. Ich weiß, wo ich hingehöre und wo ich stehe." Anzufügen wäre, dass bei Zero Mentality sowohl Metal- als auch Hardcore-, Punk- oder gar Rock-Fans auf ihre Kosten kommen.
Zur guten Tradition gehört es bei der Band, alle paar Jahre eine 7inch unters Volk zu bringen, so auch anno 2013 mit dem Viertracker X. Beginnend mit dem tief im Mittneunziger-Hardcore verwurzelten, rüde nach vorn preschenden "Gemini", zu dem unlängst ein Video gedreht wurde, wird schnell deutlich, dass hier eine immer noch absolut hungrige Band am Start ist. Klasse produziert in den von Maroon-Frontmann Andre Morawek gegründeten Nekrowerk Studios entpuppt sich X als recht kurzweilige Geschichte: toll dabei das einerseits rumpel-thrashige, andererseits mit einem Ohrwurm-Refrain ausgestattete "Serenity Now", wenn man auch statt des Instrumentals "Burgerliche Kaelte" gut und gerne einen weiteren neuen Track auf der Scheibe hätte platzieren können. Eigenwillig eben - und so gibt es mit "For Myself", einem verrückten Demo-Ding, anschließend noch den allerersten Song, den die Combo je geschrieben hat.
Die beiden ersten Stücke machen Lust auf ein neues Studiowerk. Man darf gespannt sein, was für Überraschungen sich die sympathischen Ruhrpöttler dafür nun wieder einfallen lassen werden.

Fuxx

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