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Throne Of Katarsis - The Three Transcendental Keys

Throne Of Katarsis - The Three Transcendental Keys
Stil: Black Metal
VÖ: 14. Oktober 2013
Zeit: 48:39
Label: Candlelight Records
Homepage: throneofkatarsis.com

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Das 2009er Album Helvete - Det Iskalde Morket wusste mich sehr zu begeistern... und begeistert auch heute noch. Da fällt es nicht gerade leicht, im direkten Vergleich das neue, inzwischen vierte Album der Norweger zu sehen bzw. hören.
Was schon einmal gleich zu Beginn auffällt, ist die extrem schlechte, weil extrem dumpfe Produktion. Das nimmt den Songs schon mal ordentlich was vom Druck weg. Damit haben sie was mit Gehenna gemeinsam, schließlich sind hier 50% der Mitglieder involviert. Das zweite, was auffällt: hat der Vierer in der Vergangenheit noch fünf Songs benötigt, um auf eine Spielzeit von um die 50 Minuten zu kommen, braucht es derer anno 2013 nur noch drei. Wenn man sich den Titel des Machwerks einmal genauer ansieht, hat man schon so eine Ahnung, was einen hier erwartet.
Mit dem kürzesten, knapp zwölf Minuten langen "The First Transcendental Key: Of Rituals (And Astral Spells)" steigt man in die Scheibe ein. Der Song ist meist in flottem Uptempo gehalten und eine gewisse apokalyptische Grundstimmung kann man nicht absprechen, nur leider geht diese völlig in der verwaschenen Produktion unter. Hinzu kommen die Vocals, die ab und an als Hintergrundgeräusch zu vernehmen sind und an sakrale Songfragmente erinnern. Von einem Textgebilde scheinen sich Throne Of Katarsis mittlerweile verabschiedet zu haben, ebenso von allzu vielen Lyrics, denn über weite Strecken handelt es sich um ein Instrumental-Album. Doomiger steigt das schon der zweite transzendentale Schlüssel in das Geschehen ein, ehe auch hier Fahrt aufgenommen wird. Dann wird das Tempo wieder gedrosselt und ein immer währendes Riffing setzt ein, analog dem 2009er Album. Das 21-minütige Finalstück vereint dann das bereits Gehörte zu einem neuen Ganzen. Ich muss zugeben, mit zunehmender Spieldauer verliert man sich in den Songs, ist man jetzt schon einen Song weiter oder immer noch beim Opener... vielleicht ist das ja auch so gewollt, aber mit der bereits angesprochenen Produktion ist das Ganze einfach zu langatmig, zu gleichförmig.

Ray

3 von 6 Punkten

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