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Diary About My Nightmares - The Mean Hour

Diary About My Nightmares - The Mean Hour
Stil: Death Metal
VÖ: 01. April 2013
Zeit: 45:31
Label: Kernkraftritter Records
Homepage: www.damnmetal.de

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Der Kollege hat's bei Forbidden Anger schon erwähnt, und auch bei The Mean Hour kommen Diary About My Nightmares nicht ungeschoren davon. Nach wie vor lassen sich Arch Enemy oder ähnlich gelagerte Kapellen als Referenzen heranziehen, aber von einer Kopie kann man hier dennoch nicht sprechen.

Diary About My Nightmares wildern auf Album Nummer drei in der Schnittmenge aus Death und Thrash Metal mit nicht zu verachtendem melodischen Anteil. Die Songs kommen meist brutal, sind aber immer mit einer eingängigen Kante ausgestattet. Die Riffs sitzen und reizen die Nackenmuskulatur, und egal, ob schleppend, im Mid-Tempo groovend oder herzerfrischend prügelnd, die Rhythmusabteilung macht hier immer einen guten Eindruck. Auch gesanglich weiß man mit Abwechslung zu punkten. Wo Fronterin Antonie Mrusek mit ihren aggressiven Vokals alle männlichen Konkurrenten bzw. Kollegen das Fürchten lehrt, weiß sie auch mit einer engelsgleichen Darbietung zu überzeugen. Zwar selten, aber immerhin.

Am Sound gibt's zudem auch nichts zu meckern, transparent und druckvoll blasen die Songs aus den Boxen. Lediglich zum Ende hin wird's mit "Out Of Way" und "Breaking Free" in meinen Ohren etwas nervig, aber Melo Death-Thrasher sollten das durchweg gute Material auf The Mean Hour durchaus anchecken.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten

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