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Sodom - Epitome Of Torture

Sodom - Epitome Of Torture
Stil: Thrash Metal
VÖ: 26. April 2013
Zeit: 41:10
Label: Steamhammer
Homepage: www.sodomized.info

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Über die deutsche Thrash Metal-Institution noch großartig Worte zu verlieren, ist wahrlich überflüssig. Bereits seit nunmehr 32 Jahren sind Sodom im Geschäft und zeigen sich auch nach dieser langen Zeit unverbraucht und frisch. Hat mir das 2010er Album In War And Pieces bereits sehr gut gefallen, so setzt das aktuelle Album locker noch einen drauf.
Doch der Reihe nach: eingeläutet werden die 41 Minuten beste Unterhaltung von einem ruhigen Intro, das nahtlos in den knackigen Opener "My Final Bullet" übergeht. Sehr flottes Tempo ist hier angesagt, das sich beim Refrain (der sich unweigerlich ins Kleinhirn hämmert) noch weiter steigert. Bei aller Brachialität kommt jedoch die Melodieführung nicht zu kurz, vor allem Toms (hoher) Gesang ist hier zu erwähnen. Dabei werden auch Melodiebögen eingebaut, die so mancher - Entschuldigung hierfür - Power Metal-Combo gut zu Gesicht stehen würden. Power Thrash eben... Der Opener knallt auf jeden Fall ohne Ende und macht Richtung Lust auf mehr. So soll das sein. Danach kommt mit "S.O.D.O.M." die neue Bandhymne, bei der auch kein Auge trocken bleibt: treibendes Drumming und eine Hookline, die man nicht so schnell vergisst. Beim Titelsong wird dann entgegen der ersten beiden Songs das Tempo beim Refrain nach unten korrigiert, was dem Song mächtig Druck verleiht. Tiefe Growls erwarten uns beim flotten "Stigmatized", der in bester Sodom-Manier durch die Membrane gedroschen wird. Etwas gemäßigter ist dagegen "Cannibal" gehalten, in moderatem Midtempo, jedoch treibend bietet der Song keine Verschnaufpause. Doch genug der "Ruhe", es wird Zeit, wieder Fahrt aufzunehmen. "Shoot Today, Kill Tomorrow" ist das Motto, das im flotten Uptempo auf den Hörer losgelassen wird. Ein Basslauf läutet "Invokating The Demons" ein, doch das ist nur die Ruhe vor dem Sturm, denn der Song legt rasch an Geschwindigkeit zu, wobei das Tempo beständig variiert wird. Wer Sodom kennt, kann sich denken, dass hinter "Katjuschka" ein tieferer Gedanke steckt; ebenfalls ein Song, der in bester Sodom-Manier durch die Boxen kommt und mit einem melodischen Refrain aufwartet. Das treibende "Into The Skies Of War" ist dann auch fast schon das Ende, ehe das teils melancholisch angehauchte "Tracing The Victim" das Album beschließt.
Was soll man noch groß Worte verlieren: wer dachte, In War And Pieces sei das Ende der Fahnenstange, wird eines Besseren belehrt, denn diese Songs setzen sich einfach im Gehörgang fest.

Ray

6 von 6 Punkten

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