10 Headbänga online
15.05.2021 Horisont
18.05.2021 October Tide
21.05.2021 Freedom Call
21.05.2021 Silverstein
22.05.2021 Decembre Noir
22.05.2021 Enforcer
Reviews (10240)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Saxon

Interview:
Gun Barrel

Live-Bericht:
Hypocrisy

Video:
Schwarzer Engel
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von 23rd Grade Of Evil kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

23rd Grade Of Evil - Bad Men Do What Good Men Dream

23rd Grade Of Evil - Bad Men Do What Good Men Dream
Stil: Thrash Metal
VÖ: 22. Juni 2012
Zeit: 50:43
Label: Artist Station Records
Homepage: www.23rdgradeofevil.net

buy, mail, print

Das sind sie wieder, 23rd Grade Of Evil, die mich mit ihrem Debüt What Will Remain When We Are Gone seinerzeit für sich vereinnahmen konnten. Aber irgendwie hatte ich den Eindruck, dass What Will Remain When We Are Gone das letzte sein würde, was ich von den Schweizern hören sollte. Zum Glück mit drei Ausrufezeichen ist das nicht der Fall und so darf ich mich nun über einen Kracher namens Bad Men Do What Good Men Dream freuen.

Der zeigt eine deutlich gereifte Band, die weiß, was sie zu tun hat, um ein spannendes und abwechslungsreiches Album zu schmieden. Das stimmungsvolle Intro "Not Guilty?" mündet im fulminanten Opener "Blinded By Confidence" der sofort die Faust in die Höhe schnellen lässt und das Haupthaar in Rotation versetzt. "I Am Your God" besticht im Anschluss daran mit eigenwilligem Songwriting, während sich der Titeltrack mit eingängigem Refrain im Gehörgang festsetzt. Bei "Lullaby For The Weak" lassen sich leichte Kreator-Anleihen ausmachen, vor allem was den Gesang betrifft. Mit diesen Zutaten geht es weiter wobei auch hin und wieder Einflüsse des modernen Göteborgsounds zu vernehmen sind. Allerdings haben die Schweizer im letzten Drittel auch den ein oder anderen etwas austauschbareren Song gepackt. Mit "23" aber gibt's ganz am Ende nochmal ein fettes Groovemonster, das keine Wünsche offen lässt.

23rd Grade Of Evil haben eine gute Balance aus Old-school und Modern Thrash gefunden und beweisen immer wieder, dass sie ein Gespür für eingängige Melodien und Refrains haben. Der Gesang ist rau und aggressiv, aber nicht zu derb und hebt sich damit wohltuend vom typischen Einheitsgeröhre ab. Für mich trotz der Hänger im hinteren Drittel immer noch ein famoses Album, das Thrash-Fans mehr als nur gut reinlaufen sollte.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Herman Frank - Right In The Guts
Vorheriges Review: Whitechapel - Whitechapel

© www.heavyhardes.de