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Voodoo Gods - Shrunken Head (EP, Re-Release)

Voodoo Gods - Shrunken Head (EP, Re-Release)
Stil: Thrash / Death Metal
VÖ: April 2012
Zeit: 22:51
Label: Misanthropica Enterprises
Homepage: www.voodoogods.net

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Zwölf Jahre nach ihrer Gründung haben sich Voodoo Gods nun doch dazu entschlossen dieses Jahr aus der Dunkelheit ihres Voodoo-Tempels hervor zu kriechen, um ihr erstes Hexenwerk zu veröffentlichen. Zu diesem Zweck gönnen sie ihrer 2007 erschienenen Vier-Song-EP Shrunken Head ein Re-Release. Mindestens zwei der Nummern werden auch auf dem neuen Album zu finden sein. Aber ob die Band wirklich so durchstartet wie angekündigt muss sich erst einmal zeigen, sind die Götter des Voodoo doch keine Unbekannten und in zahlreichen anderen Projekten aktiv. Hinter diesem Namen verbergen sich nämlich Szenegrößen wie Hiro (ex-Decapitated, ex-Dies Irae, Virgin Snatch, Sceptic), David Shankle (ex-Manowar), die beide die Gitarre übernehmen, das Bassmonster Jean Baudin (ich empfehle jedem einmal Youtube zu bemühen) und Alex Voodoo, Gründer und Mastermind von Voodoo Gods, an den Drums. Wem die Vocals vertraut vorkommen braucht sich nicht weiter wundern, denn niemand Geringeres als Nergal (Behemoth) ist dafür zuständig die schwarze Magie des Voodoo hinaus in die Welt zu tragen. Gesangliche Unterstützung erhält er dabei von Seth Van De Loo (Severe Torture) und Mike Browning (ex-Morbid Angel, ex-Nocturnus, ex-Acheron). Bei solchen All-Star-Projekten bin ich allerdings in der Regel etwas skeptisch, da sich dort zwar immer hervorragende Musiker tummeln, es aber fraglich ist, ob sie in dieser Zusammenstellung auch als Einheit spielen und sie sich früher oder später nicht doch ihren Hauptbands widmen. Die bisherige Bandhistory lässt auch eher darauf schließen, dass die Mitglieder mit ihren anderen Bands durchaus ausgelastet sind. Aber widmen wir uns nun den vier Songs.

Beim ersten Durchlauf sehe ich meine Befürchtungen bestätigt, mag das Material nicht so recht zünden und das Ganze wirkt auch nicht wirklich wie aus einem Guss. Aufgrund seiner kurzen Spielzeit von nur knapp 23 Minuten kann man dem Silberling aber dennoch ein paar Umläufe gönnen und nach drei, vier Rotationen fügen sich die verschiedenen Teile doch zu einer Einheit zusammen. Dabei ist die Schlagzeug- und Gitarrenarbeit recht thrashig ausgefallen und Jean Baudin zaubert einige beeindruckende Bassläufe auf seinem Elf-Saiter-Bass - ja, ihr habt richtig gelesen, der gute Mann spielt einen Elf-Saiter. Nergal und seine beiden Mitstreiter verleihen dem Liedgut mit ihren Vocals zusätzlich noch eine Death Metal-Note. Aber auch eine zum Namen passende Dschungel- bzw. Tempelstimmung wie z.B. im dritten Akt von Diablo II stellt sich immer wieder ein. Dies wird besonders bei "Rise Of The Voodoo Ostinati", dem letzten Song der Scheibe, deutlich, der die EP mit einem sehr feinen Outro beendet.
Auch wenn ich bei den meisten der Voodoo-Götter ihre Hauptbands bevorzuge, ist die EP durchaus gelungen, obwohl ich mit dem Sound der Kick streckenweise immer noch nicht richtig warm werde. Tendenziell würde ich das Ganze bei vier Punkten einordnen. Also lassen wir uns mal überraschen, ob wir in Zukunft von diesen sieben Voodoo-Priestern noch mehr schwarze Magie präsentiert bekommen.

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