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Hopelezz - Black Souls Arrive

Hopelezz - Black Souls Arrive
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: April 2012
Zeit: 50:43
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.hopelezz.de

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Nach seiner selbst produzierten EP Sources Of Ignition präsentiert uns der Wuppertaler Fünfer Hopelezz seinen ersten Longplayer Black Souls Arrive, der ebenfalls in Eigenregie, aber unter fachkundiger Leitung des Produzenten Torsten Sauerbrey (My Inner Burning u.a.) in dessen MetalSound-Studio erstellt wurde. Kennt man die EP, so wird man feststellen, dass die Band den eingeschlagenen Pfad nun konsequent fortsetzt und weiter austritt.

In der stilistischen Schnittmenge aus Arch Enemy, Soilwork und Heaven Shall Burn jonglieren Hopelezz mit fettem Moshpit-Groove, galoppierenden Rhythmen, allerhand Hooks und breiten Gitarrenwänden. Die stets tief gestimmten Klampfen erfahren dabei Rückendeckung von kraftvollen Growls und einem technischen Drumming. Dazu beweisen die Herrschaften ein feines Gespür für eingängige Melodien und Refrains - tatsächlich kann man unter ihren zwölf Songs (darunter auch die drei Titel der EP) keine Durchhänger ausmachen. Ein Stück, das alle anderen überragt, ist allerdings auch nicht dabei. Vielleicht sollten Hopelezz daher noch mehr und eindeutigere Akzente setzen, wie sie es mit den ruhigen Einschüben in "Devils Ride", dem Klargesang in "The New Delight" oder dem orientalischen Klängen samt ausgiebiger Gitarrensoli im finalen "What You Think About" bereits begonnen haben.

Der eigentliche Stein im Weg nach oben dürfte jedoch ein anderer sein. Der Pool, in dem Hopelezz ihre Bahnen ziehen, ist eben schon arg überfüllt und nur wenige schaffen es heute noch aufs Sonnendeck, wo sich die Matadoren räkeln. Immerhin haben es die Wuppertaler im vierten Jahr nach ihrer Gründung aus eigener Kraft schon nahe an den Beckenrand geschafft. Es lohnt sich daher sicherlich, die Band im Auge zu behalten.

Dagger

4 von 6 Punkten

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