8 Headbänga online
02.12.2020 Wird verlegt - Marduk
04.12.2020 Coogans Bluff
04.12.2020 The Disaster Area
05.12.2020 Eisregen
05.12.2020 Eisregen
06.12.2020 Mina Caputo & The Sad Eyed Ladies
Reviews (10196)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Horizon Ablaze

Interview:
Chimaira

Live-Bericht:
Unheilig

Video:
Crash Diet
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Graveyard kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Graveyard - The Altar Of Sculpted Skulls (MCD)

Graveyard - The Altar Of Sculpted Skulls (MCD)
Stil: Death Metal
VÖ: 06. Februar 2012
Zeit: 24:35
Label: Pulverised Records
Homepage: www.graveyardofdoom.com

buy, mail, print

Bei Bands gleichen Namens besteht ja immer die Gefahr der Verwechslung und so könnte man die Graveyard hier auch mit den schwedischen Retro-Rockern gleichen Namens verwechseln. Aber schon das Cover-Artwork sagt dem geneigten Metaller, dass hier wohl mit etwas gröberem Liedgut zu rechnen ist.

Denn die Spanier mit dem schicken Namen haben sich dem Death Metal ganz alter schwedischer Schule verschrieben. Wie schon auf dem 2009er Full-Length-Debüt prügeln die Iberer auch auf dieser EP in bester Stockholm-Manier durchs Gebälk, auch wenn der Begriff prügeln vielleicht teilweise irreführend ist, denn nicht nur Hochgeschwindigkeitsgeschosse bekommt man hier geboten. Auch schleppend-bösartige Riffwalzen stehen auf dem Programm, für die nötige Abwechslung ist also gesorgt. Und das ist im Vergleich zur Vorgänger-Scheibe eine durchaus beachtenswerte Steigerung im Songwriting. Originell geht zwar immer noch anders, aber langweilig ist das beileibe nicht.

Allerdings muss ich auch einen Rückschritt konstatieren. Denn hat mich One With The Dead vom Sound noch überzeugen können, ist es damit 2012 leider vorbei. Ich bin ein großer Fan des alten Sunlight-Sounds, aber was einem hier aus den Boxen oder den Kopfhörern entgegen schallt, ist ziemlich schwer zu ertragen. Es rumpelt, scheppert und knarzt an allen Ecken und Enden, dass man sich unweigerlich die bange Frage stellt, ob am eigenen Equipment denn etwas kaputt wäre. Sorry, alte Schule in allen Ehren, aber das ist unterirdisch und nimmt mir jede Freude am durchaus gelungenen Liedgut.

Die EP ist nicht schlecht, sie klingt nur schlecht. Und da es derzeit genug hochwertige Konkurrenzprodukte von Kapellen wie Entrails, Demonical und Konsorten gibt, zieht dieser Rundling im direkten Vergleich den Kürzeren.

Hannes

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de