7 Headbänga online
21.10.2021 Jini Meyer
21.10.2021 Gutalax
23.10.2021 Ultima Radio
23.10.2021 Nasty
23.10.2021 Wolfsfest 2021
25.10.2021 Lonely Camel
Reviews (10274)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Devils Rage

Interview:
Profanity

Live-Bericht:
Cremation

Video:
Kiske - Somerville
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Cold Body Radiation kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Cold Body Radiation - Deer Twillight

Cold Body Radiation - Deer Twillight
Stil: Black Metal / Shoegaze
VÖ: November 2011
Zeit: 41:42
Label: Dusktone
Homepage: -

buy, mail, print

Nur ein Jahr nach dem 2010 veröffentlichten Erstling The Great White Emptiness kann das niederländische Soloprojekt Cold Body Radiation schon mit der zweiten Veröffentlichung mit dem Namen Deer Twilight aufwarten. Veröffentlicht wird wieder beim italienischen Label Dusktone und auch am Stil des Projekts hat sich nicht viel geändert. Die präsentierte Mischung aus Shoegaze und Black Metal ist an sich ja schon Geschmackssache und für manch eingefleischten Schwarzmetaller mit Sicherheit an der Grenze des Hörbaren, da diese relativ junge Strömung nicht mehr wirklich mit Bands wie Dissection, Emperor oder Marduk in Verbindung gebracht werden kann.

Wie bereits auf dem Debut eifert man hier also auf dem Zweitwerk hörbar französischen Vorbildern wie Alcest, Amesoeurs bzw. Les Descrets nach, allerdings ohne letztendlich deren Klasse zu erreichen. Dennoch ist Cold Body Radiations Deer Twilight kein kompletter Reinfall geworden. Der Bass ist vielleicht insgesamt ein wenig zu präsent und beißt sich an mancher Stelle mit den Hall-Effekten, was der Atmosphäre nicht gerade zuträglich ist. Auch hätte ich mir noch ein wenig mehr Raum für Gitarre und Gesang gewünscht, welche meiner Meinung nach zu hintergründig in Erscheinung treten. Nichtsdestotrotz muss ich einräumen, dass es in den sieben Kompositionen gelingt eine ruhige, träumerische Atmosphäre zu erzeugen auch wenn es an manchen Stellen für meinen Geschmack sogar zu viel des Guten geworden ist und man ein wenig zu sehr abdriftet.

Auch wenn manchmal hervorblitzt, dass das Soloprojekt durchaus Potential hat muss ich sagen, dass trotzdem noch ziemlich viel Luft nach oben da ist.
Wer aber auf träumerisch-melancholische Klangmauern steht und wer mit den genannten französischen Vorbildern etwas anfangen kann, der darf hier gerne ein Ohr riskieren, allen anderen wird Deer Twilight dann wohl doch zu verträumt und harmlos sein.

Wolf

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Lana Lane - El Dorado Hotel
Vorheriges Review: ElvenStorm - Of Rage And War

© www.heavyhardes.de