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Enid - Munsalvaesch

Enid - Munsalvaesch
Stil: Medieval Metal
VÖ: 28. November 2011
Zeit: 54:11
Label: Code666
Homepage: www.facebook.de/enidofficial

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Lange Jahre war es still geworden um die deutschen Enid, satte sieben Jahre sind seit dem letzten Output Gradwanderer bereits ins Land gestrichen. Nun melden sie (oder vielmehr er, denn hinter Enid versteckt sich Martin Wiese, kreativer Kopf hinter Enid) sich jedoch mit Munsalvaesche auf der musikalischen Landkarte zurück.
Von den schwarzmetallischen Einflüssen der Anfangstage ist nichts mehr übrig geblieben, vielmehr machen Enid anno 2011 genau dort weiter, wo sie 2004 mit Gradwanderer aufgehört haben. Diese Mixtur mit nur einem Wort zu beschreiben, fällt schwer. Melancholic-epic-romantic-medieval Dark Metal wäre noch eine annähernd passende Umschreibung.
Bereits der Einstieg in Form von "Red Knight" lässt erahnen, wohin die Reise geht, ist der Song doch mehr als Intro zu verstehen, welches langsam und theatralisch den Spannungsbogen aufbaut. Der eigentliche Opener "Legends Of The Storm" ist danach ein getragenes Stück, das eine nicht zu verleugnende melancholische Note hat. "Belrapeire" kommt danach etwas flotter durch die Membrane, ehe es beim Titelsong wieder getragener mit einer theatralisch-bombastischen Schlagseite wird. Im Midtempo gehalten und mit wunderschönen Gitarrenmelodien ausgestattet kann man sich hier über elf Minuten lang treiben lassen, vor allem, weil der Song über einen langen, ruhigen Mittelteil verfügt, bei dem die Gitarren und die Drums Pause haben und das Feld den Streich- und Blasinstrumenten überlassen. "Condwiramurs" beginnt langsam, andächtig, ja fast zurückhaltend, gewinnt aber rasch an Intensität, nachdem nach und nach die Instrumente einsetzen. Dennoch ist der Grundton des Song eher ruhiger Natur, mit zarten Pianoklängen findet der Song sein Ende. Auch das finale "Sheafs Of Sparks" besticht durch seine romantische Melancholie.
Munsalvaesche ist definitiv kein Album zum mal eben nebenbei Hören, hier bedarf es schon mehrerer Durchläufe, um alle Feinheiten der Songs zu erfassen.

Ray

5 von 6 Punkten

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