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Andabata - Corpse Grinding Machine

Andabata - Corpse Grinding Machine
Stil: Death Metal
VÖ: 25. Mai 2011
Zeit: 41:52
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.andabata.de

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Neue, frische Ideen und Herangehensweisen sind immer willkommen, gerade im manchmal etwas eingefahrenen Metal-Bereich. Da stimmt es recht hoffnungsvoll, eine Band zu entdecken, die ihren Death Metal etwas anders angeht als ein Großteil der Kollegen. Denn wo die meisten Todesblei-Kapellen auf eine Wand aus Gitarrensound bauen, herrscht bei Andabata komplette Leere in diesem Bereich, wie schon der Slogan "...and nobody played guitar!" dem Leser suggeriert.

Das Trio aus Nürnberg setzt bei seiner Musik nämlich auf den Einsatz von zwei Bässen und lässt die Gitarren völlig außer acht. Das gibt dem Begriff "Double Bass" eine ganz neue Bedeutung. Allerdings leider auch dem Begriff "Eintönigkeit", denn auch wenn das Fundament des Sounds durchaus stimmt, fehlt den Stücken dadurch jedwede Dynamik. Ein oder zwei Songs kann man sogar anhören, nach spätestens fünf Minuten aber wird's schlicht und ergreifend quälend langweilig. Allerdings ist dafür nicht nur das Fehlen der Sechssaiter verantwortlich, auch das Gegrunze von Carsten Lutter verleiht dem Begriff Eindimensionalität ganz neue Dimensionen. Und zu guter oder besser gesagt schlechter Letzt glänzt auch das Songwriting nicht gerade durch Facettenreichtum. Ja, an der Temposchraube wird schon gedreht, mal deftig nach vorn geblastet, dann wieder recht verhalten gezockt, aber ein echter Fluss kommt in den Tracks leider nie wirklich auf. Die langsamen Stücke entwickeln keinen Groove, die schnellen nur selten echten Drive, oft wirken die eingestreuten Breaks holprig, selten organisch eingewoben. Und wenn mal ein recht verheißungsvoller Anfang gemacht wird (z. B. "Zombie Struggle"), verläuft sich der Song im Laufe seiner Spieldauer wieder in musikalischer Nichtigkeit.

Der Ansatz ist interessant und dafür gibt es auch einen Originalitäts-Bonuspunkt. Die Umsetzung aber hakt noch an sehr vielen Stellen und macht es, wenn man es denn auf den Punkt bringen will, zu einer ziemlichen Tortur, Corpse Grinding Machine am Stück durchzuhören. Dazu ist die Scheibe einfach zu öde und ermüdend. Schade...

Hannes

2 von 6 Punkten

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