5 Headbänga online
20.08.2020 Montreal
27.08.2020 Triddana
03.09.2020 Sündenklang
04.09.2020 Tenside
06.09.2020 Impericon 2020
07.09.2020 Semblant
Reviews (10129)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Soul Demise

Interview:
Primal Fear

Live-Bericht:
Ensiferum

Video:
Arch Enemy
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Honey For Christ kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Honey For Christ - The Cruelty Of Great Expectations

Honey For Christ - The Cruelty Of Great Expectations
Stil: Heavy Rock
VÖ: 09. April 2011
Zeit: 38:37
Label: Rundown Records
Homepage: -

buy, mail, print

Bereits seit 1998 existiert diese irische Formation aus Belfast, und nach zwei Demos und zwei EPs ist es nun an der Zeit, das erste vollständige Album an den Mann/die Frau zu bringen. Zugegeben, bei diesem Bandnamen vermutet man irgendwie etwas in Richtung Psychodelic, doch davon ist dieses Debut weit entfernt.
Bodenständiger, erdiger Heavy Rock in Richtung Katatonia wird hier geboten (das Label führt zwar auch Slayer mit an, doch das ist dann doch zu weit hergeholt). Der Opener "All Hope Was Strangled" geht schon mal gut nach vorne los. Erdiges Riffing, das auch etwas in den 70ern verwurzelt zu sein scheint, bildet hier das Grundgerüst. Weiter geht es mit "Another Way Down", der mich dann doch etwas an System Of A Down erinnert, was vor allem an der eingesetzten, ruhigen Gitarrenmelodie liegt. Zum Refrain nimmt der Song an Intensität zu, schraubt diese danach jedoch wieder zurück. Ein vielschichtiger Song, der gegen Ende noch einmal heftiger wird und gekonnt mit den verschiedenen Tempi und der Laut-Leise-Dynamik spielt. Dass auch andere Töne angeschlagen werden können, zeigt sich bei "Liar Discipline", der um einiges heftiger zelebriert wird.
Die klar gesungenen Vocals sind stimmig und passen zu den Midtempopassagen, jedoch wenn es etwas heftiger zur Sache geht, bei den härteren Passagen, erscheint mir der Gesang etwas zu dünn und kraftlos (wie beim Refrain von "Liar Discipline"). Ab und an blitzt zwar etwas Aggressivität durch, doch gerade diese Stellen könnten etwas mehr davon vertragen.
Ansonsten bietet The Cruelty Of Great Expectations sehr durchdachten Heavy Rock mit einem gewissen Chill-Out-Faktor, bei dem man sich auch einmal fallen lassen kann. Bleibt nur noch die Frage nach der Gesamtnote, die sich zwischen 4 und 5 Punkten befindet... daher im Zweifel für den "Angeklagten".

Ray

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Warrant - Rockaholic
Vorheriges Review: Sectu - Inundate

© www.heavyhardes.de