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Pegazus - In Metal We Trust

Pegazus - In Metal We Trust
Stil: True Metal, Heavy Metal
VÖ: 15. April 2011
Zeit: 52:05
Label: Black Leather Records
Homepage: www.pegazusofficial.com

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Als vor einigen Wochen die Australier Pegazus die traurigen Nachrichten aus Down Under verlauten ließen, dieses Jahr nicht auf dem Headbanger's OpenAir zu spielen, waren die Befürchtungen groß, dass dieses erneut der Anfang einer Cancellation-Welle sein könnte; aber: bis dato keine weiteren Absagen. Fein, fein! Auf die Truemetaller müssen wir dennoch verzichten; (an ihre Stelle tritt die AC/DC-Coverband Bon Scott) schade, denn vor allem im Zeichen der Promotion der neuen Pegazus-Platte In Metal We Trust wäre es den Kängurus sicher gelungen, den einen oder anderen Fan hinzu zu gewinnen.
Wer erwartet, dass Pegazus auf In Metal We Trust Kehrtwendungen vollführen, ihren Stil verbiegen oder gar dem True Metal abschwören, ist gänzlich falsch gewickelt. Alles beim Alten im Hause der fliegenden Pferde. Justin Fleming (Voc.), Johnny Stoj (Git., Voc.), Cory Betts (Bass) und Ange Sotiro (Drums) frönen nach wie vor den "echten" Klängen traditioneller Hartmucke. Dieses Mal vor dem Hintergrund der finalen (oder doch nicht so finalen?) Priest-Tour vielleicht ein wenig mehr mit Tendenz in Richtung Halford, Tipton und Co. Denn nicht nur das Cover von "Metal Gods" dürfte dies untermauern, auch Tracks wie "Ghost Rider" mit Anleihen beim priestschen "Jaw Breaker" oder "Haunting Me", das sich auf der Linie der halbakustischen "Slow Version" von "Diamonds And Rust" bewegt, wurzeln im Boden, der einst von den englischen Ikonen bereitet wurde.
In jedem Fall erwähnenswert sind der Midtempo-Brecher "Old Skool Metal Dayz" (als Extended Version mit Ross the Boss, David Shankle und Jeff Watson am Ende des Albums ein zweites Mal zu finden), der gleich eine Fülle der Riffs verarbeitet, denen die Hommage gelten soll (bspw. das von "Heads Or Tails" von Running Wilds Blazon Stone-Album) und das zunächst hymnisch schwere, dann manowarisch epische "Death Or Glory".
Wie gesagt, Pegazus bleiben ihrem Stil treu. Keine Experimente, die die Anhänger verschrecken könnten. Dafür sicher eine Hand voll Songs, die es in die nächsten Setlisten schaffen können. Leider nicht auf dem HOA. Da gibt's an dieser Stelle dann "Riff Raff", "Sin City" oder "Dog Eat Dog"... könnte auch lustig werden.

Fuxx

4 von 6 Punkten

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