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Eternal Helcaraxe - To Whatever End (MCD)

Eternal Helcaraxe - To Whatever End (MCD)
Stil: Black Metal
VÖ: 03. Januar 2010
Zeit: 29:21
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.eternalhelcaraxe.net

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Es wäre vermessen zu glauben, die Iren könnten keinen Blackmetal. So besteht eine zugegebenermaßen überschaubare Szene, die jedoch in ihrer Eigenart für sich etwas Besonderes darstellt, was sich teilweise in der Integration traditioneller irischer Musik ins schwarzmetallische Gesamtbild, ohne dabei in Richtung Viking- oder Folk Metal abzudriften, äußert und genauso in der Verflechtung mit uralter keltischer - irisch-interpretierter - Sage. Protagonisten wären: Beithíoch, Myrkr, Rebirth Of Nefast, Altar Of Plagues, auch Belinus, Geasa, früher Avathar; und außerdem stammen auch Primordial, denen ein Hang zur schwarzen Kunst kaum abzusprechen ist, aus Irland. In diese Reihe gehören ebenfalls Eternal Helcaraxe, die dem 2008er Demo Palest Kingdom eine weitere Veröffentlichung zur Seite stellen - To Whatever End -, die aufgrund ihrer relativen Kürze und ihrer Ausweisung als Eigenproduktion als Demo No. 2 betitelt werden kann.
Fünf Songs sind darauf zu finden und schon das Cover, das einen einsamen Krieger, der sich allein einem feindlichen Heer stellt, zeigt, weist auf die in den Lyrics eingelagerte Kriegsthematik, die, wie in "Kin Comrades And Country" oft mit Mythologemen angereichert, vom subjektiven Standpunkt dessen, der da für etwas streitet, sich aber zuweilen auch in Gemeinschaft eines heidnischen, generationenübergreifenden "wir" weiß, entfaltet wird: "With ancient wisdom, Us an instrument of progression / Our folt of old respected, our lineage protected, / Stay a strong foundation. For when the winds of change comes pounding, / Drive the spear of destiny into the black abyss we face." (aus dem fulminant, an frühe Naglfar erinnernd nach vorn preschenden, aber durch diverse Rhythmuswechsel viele überraschende Wendungen nehmenden "Strike")
Die Schlussverse des letzten Stücks "All The Battles To Come" fassen die Gesinnung der Musiker bzw. die Intention des Albums wohl am besten zusammen: "When words fail, don't fail to see, by this stubborn life I lead / I've not accepted death yet, so don't burn me. / As sure as I am, that the blackest night will be beaten by the sun, / I'll be there for all the battles to come." Das gefällt! Der Song selbst beginnt mit Donnergrollen unterlegt mit einer Lagerfeuer-Akustischen und erweist sich im Fortgang als episch angelegtes Schlachtenszenario, in dem in den Strophen das Tempo deutlich angezogen wird, streckenweise Keys das Bild auflockern und die Vocals zwar blackmetallisch-geifernd vorgetragen werden, dabei jedoch verständlich bleiben. Letzteres gilt für alle Songs. Musikalische Vergleiche lassen sich am ehesten zu Dissections The Somberlain und dann und wann zu Immortals Damned In Black ziehen, was auch soviel heißt, dass bei allem Gewittertosen die Melodien nicht zu kurz kommen.
Keine Frage, Eternal Helcaraxe sind unaufhaltsam auf dem Vormarsch und setzen von ihrer Insel aus mit Siebenmeilenstiefeln aufs Festland über. Für ein Demo darf To Whatever End als sehr gelungen und vor allem auch gut produziert empfunden werden. Da hofft man doch gern auf ein komplettes Album in naher Zukunft.

Fuxx

5 von 6 Punkten

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