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Falkenbach - Tiurida

Falkenbach - Tiurida
Stil: Viking Metal
VÖ: 28. Januar 2011
Zeit: 40:22
Label: Napalm Records
Homepage: www.falkenbach.de

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Lange war es still um Falkenbach geworden, fast stellte sich schon die Frage, ob Vratyas Vakyas noch aktiv sei. Doch das Warten hat nun ein Ende, satte sechs Jahre nach Heralding The Fireblade kommt nun mit Tiurida das fünfte Album auf den Markt.
Mit "Where His Ravens Fly" wird der musikalische Reigen nach einem kurzen Intro eröffnet. Und sofort stellt sich das typische Falkenbach-Bild ein. In erhabenem Midtempo und mit dem gewohnten Bombast wird dieses sieben-Minuten-Epos fast schon andächtig zelebriert. Doch es geht noch mehr. Eine dichte Gitarrenwand wird bei "Time Between Dog And Wolf" aufgebaut. Hinzu kommt, dass dieser Song nicht zuletzt aufgrund des Gesangsstils weitaus aggressiver durch die Membrane kommt als noch der Opener. Daran ändern auch die Melodieführung und die eingesetzten Chöre nichts, ein ordentlich treibender Song. Ein vor sich hinplätschernder Bachlauf läutet das etwas flottere "Tanfana" ein. Dieser rein instrumentale Song kommt mir aufgrund der Melodieführung jedoch etwas zu brav, ja fast schon im Mainstream angesiedelt vor. "Runes Shall You Know" ist wieder im "klassischen" Falkenbach-Stil geartet. Mächtig und erhaben bauen sich die Melodiebögen vor einem auf, die die klaren Gesangslinien umspielen. Irgendwie kommt mir hier immer mal wieder "When Gjallarhorn Will Sound" in den Sinn, auch wenn sich die Songs voneinander unterscheiden, so ist das Grundgerüst doch das gleiche. Dann sind wir auch schon mit "In Flames" beim vorletzten Song des Albums angelangt. Hier wird es noch einmal etwas härter was wiederum an den (hier etwas spärlich) eingesetzten Black Metal-Vocals liegt. Mitten im Song erfolgt jedoch abrupt ein Break und der Song wird ruhig. Nur von zarten Akustikgitarrenklängen begleitet gönnt sich der Song eine kurze Auszeit, nur um dann jedoch wie anfänglich weiter zu machen.
Tja, was soll man hier Abschließendes sagen? Falkenbach ist seiner Linie treu geblieben und zeigt einmal mehr, wo Falkenbach drauf steht, ist auch Falkenbach drinnen. Und auch wenn man sich musikalisch etwas wiederholt, so bleibt doch das erhabene Gefühl, das diese Songs transportieren.

Ray

5 von 6 Punkten

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