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Volbeat - Beyond Hell/Above Heaven

Volbeat - Beyond Hell/Above Heaven
Stil: Punk Rock
VÖ: 10. September 2010
Zeit: 50:58
Label: Vertigo
Homepage: www.volbeat.dk

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Volbeat aus Dänemark zählen wohl unumstritten zu DEN Senkrechtstartern der letzten Jahre. Durch ihre energiegeladenen Shows haben sie sich einen Ruf als ausgezeichnete Liveband erarbeitet, der ihnen die Türen geöffnet hat. Doch was nutzt das alles, wenn man nicht die richtigen Songs in der Hinterhand hat? Eben. Nix. Aber in diesem Punkt haben die Jungs um Michael Poulsen (Guitar, Vocals) nichts zu befürchten, denn mit ihren bisherigen drei Alben haben sie auch in diesem Punkt alles richtig gemacht. Nun steht also das vierte Release an und wirft im Vorfeld die Frage auf: können Volbeat die an sie gerichteten Erwartungen erfüllen?
Die Antwort muss klar heißen: und ob! Was für eine Frage. Auch anno 2010 zelebrieren die Dänen ihre Mischung aus Rockabilly, Metal, etwas Punk und Blues wie keine andere Band derzeit. Und treffen wieder einmal genau ins Schwarze. Mit "The Mirror And The Ripper" hat man einen recht flotten Einstieg gewählt, der schon mal alle Trademarks der Dänen enthält. Das folgende "Heaven Nor Hell" wirkt nicht nur aufgrund des gedrosselten Tempos chilliger, der temporäre Einsatz der Mundharmonika sowie die mehr als eingängige Melodieführung verleihen dem Song einen guten Drive. Weitaus knackiger dröhnt "Who They Are" aus den Boxen, vor dem geistigen Auge manifestieren sich Vergleiche zu alten Metallica (als diese noch Biss hatten). Definitiv einer der metallischsten Songs der Dänen, der mit einer guten Thrash-Schlagseite aufwartet. Jedoch nur bis zum Refrain, denn dann wechseln Volbeat plötzlich wieder zu dem, was sie ausmacht. "7 Shots" kommt direkt aus dem Saloon, während "A New Day" leichte Ska-Einflüsse erkennen lässt. Die Überraschung schlechthin ist jedoch mit "Evelyn" gelungen, denn hinter diesem zart anmutenden Frauennamen stecken die Gast-Vocals von Barney Greeenway (Napalm Death), die sich mit der charismatischen Stimme von Michael Poulsen ein Stelldichein geben. Der Song trifft einen unerwartet. Und zum guten Abschluss hat man noch eine neue Bandhymne am Start, "Thanks" ist prädestiniert, den Liveset jeden Abend würdig zu beschließen.
Volbeat zeigen auch auf ihrem vierten Album keinerlei Verschleißerscheinungen, vielmehr haben sie noch die ein oder andere Überraschung in der Hinterhand.

Ray

6 von 6 Punkten

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