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Machines Of Grace - Machines Of Grace

Machines Of Grace - Machines Of Grace
Stil: Meldoic Rock
VÖ: 19. März 2010
Zeit: 50:40
Label: SAOL
Homepage: -

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Also, mit den viel zitierten Supergroups ist das ja so eine Sache, oft kommt bei einer Ansammlung von großen Namen nicht unbedingterweise Famoses heraus. Machines Of Grace haben das eigentlich auch gar nicht nötig, wobei durchaus fraglich ist, ob man nur aus der Beteiligung von Zak Stevens am Mikro und Jeff Plate am Schlagwerk überhaupt diesen Status ableiten sollte.

Vielmehr könnte man von einem Ableger aus dem weiteren Savatage-Umfeld sprechen: Mr Stevens stand bekanntlich neben Circle II Circle bei den legendären Kraftmetallern in Dienst, und Herr Plate bediente nicht nur bei Metal Church, sondern eben auch bei Savatage und dem ja selbst durchaus nicht unverbundenen Trans-Siberian Orchestra die Kessel.

Also froh ans Werk, und rundheraus lässt sich konstatieren, dass die beiden Kollegen, unterstützt von Matt Leff an der Guitarre und Chris Rapoza (Schwippschwager von Rapunzel) am Bass ein blitzsauberes Meldodic Rock-Werk abliefern, das in jeder Sekunde den Geist von Rainbow in den seligen 80ern atmet, als die Blackmore-Kombo kommerzieller als in den 70ern unterwegs war. Groovige, atmosphärische Hardrocker gibt es zu bestaunen, "Just A Game" und "Psychotic" machen schon Freude, aber "Flay Away" und "Innocence" bringen dann wirklich jedes melodische Tanzbein ins Schwingen.

Die im Waschzettel ausgelobten "knüppelnden Gitarren" kann zumindest ich nicht lokalisieren, dafür umso mehr die auch genannte akustische Basis, die allen Songs eine feine Struktur und Dichte verleiht.

Schicke Sache für alle Freunde der guten, alten, melodischen Schule.

Holgi

4 von 6 Punkten

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