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Lifeless - Beyond The Threshold Of Death (Re-Release)

Lifeless - Beyond The Threshold Of Death (Re-Release)
Stil: Death Metal
VÖ: 08. Juni 2010
Zeit: 33:54
Label: Ibex Moon Records
Homepage: -

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Ibex Moon mal wieder...
Das derzeit sehr rührige Label hat sich auf Extremmetal der alten Schule spezialisiert und veröffentlicht gerne Scheiben, die entweder von gestandenen Heroen dieser Musikspielart eingetrümmert wurden oder zumindest so klingen, wenn die Band denn eher jüngeren Datums sein sollte. Nun sind Lifeless, die anno 2004 gegründet wurden, zwar eher der zweiten Gruppe zuzuordnen, allerdings klingen sie ganz deutlich nach Schweden Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger Jahre des letzten Jahrtausends.

Genauer gesagt nach Stockholm, in dessen Dunstkreis solch illustre Kapellen wie Entombed, Grave, Dismember und andere ihre ersten musikalischen Schritte unternahmen. Ein Schelm könnte in diesem Zusammenhang Witze über den Titel des ersten echten Stückes "Entombed In Unknown Graves" machen, aber ich habe ja keinerlei Humor, von dem ich wüsste. Treffenderweise bezeichnen die Dortmunder ihren Sound denn auch als "Traditional Death Metal", genau das ist Beyond The Threshold Of Death nämlich geworden. Die Tracks sind hauptsächlich im Mid-Tempo angesiedelt und brechen nur selten geschwindigkeitsmäßig nach oben oder unten aus. Sonderlich komplex sind die Stücke nicht, dafür aber recht eingängig mit einigen netten Melodien, die sich recht schlüssig in den ansonsten recht rüden Sound von Lifeless mischen. Raum für Innovationen oder Überraschungen gibt es keinen auf diesem Album, dafür solide, verlässliche Mucke, die genau das hält, was die Beschreibung des Stiles verspricht.

Technisch gesehen bleiben wir ebenfalls im passablen Bereich, denn ihr Instrumentarium beherrschen die vier Musiker durchaus, ohne jetzt mit Weltklasseleistungen en masse zu glänzen. Braucht man aber auch nicht, dafür gibt es andere Genres. Der Klang des Rundlings ist rau und direkt ausgefallen, wohl als Reminiszenz an die Urväter des Stockholm-Sounds und passt dadurch ausgezeichnet zur Musik. Nur am Umfang hat die Band etwas gespart, nach etwas über einer halben Stunde ist Schicht im Schacht.

Neues bekommt man nicht geboten, dafür aber Death Metal ohne Sperenzchen. Hat man alles schon mal gehört, manchmal besser, oftmals aber schlechter. Ganz das Niveau der Platzhirsche im eigenen Land (Fleshcrawl, Lay Down Rotten) kann das Quartett noch nicht erreichen, doch ein Anfang ist gemacht. Bei der CD handelt es sich übrigens um das Re-Release des selbstproduzierten Debüts, bei dem mit der Cover-Version von Dismembers "Casket Garden" ein Bonustrack die sonst noch dürftigere Spieldauer aufwertet.

Hannes

Ohne Wertung

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