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Raw - Moshpit

Raw - Moshpit
Stil: Thrash Metal
VÖ: November 2009
Zeit: 50:26
Label: MDD Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/fuckingraw

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Mannheim, Heimat so illustrer Musiker wie Xavier Naidoo oder der Söhne Mannheims...
Spricht jetzt nicht unbedingt dafür, eine Metalhochburg zu sein (im Moment fällt mir nur noch Crematory ein, was die dortige Szene betrifft), aber was nicht ist, kann ja noch werden. Zumindest gab es 2006 Zuwachs in Form von Raw, deren erster echter Longplayer hier zur Begutachtung vorliegt.

Bei Moshpit handelt es sich um Neuaufnahmen der ersten drei Demos der Band, was zu einer stolzen Anzahl von 20 Liedern auf dem Tonträger geführt hat, die innerhalb von gut 50 Minuten über den Äther gejagt werden. Dass es sich dabei nicht um Funeral Doom oder dergleichen handelt, sollte angesichts der Daten also ziemlich klar sein. Nein, Thrash Metal der deftigen Art und Weise steht auf dem Programm, ein klein wenig vermengt mit einer eher spür- als hörbaren Hardcore-Kante. Ein wenig erinnert mich der Sound an Municipal Waste ohne den Party-Faktor und trifft damit meinen Geschmack recht gut. Die Stücke sind allesamt im höheren Geschwindigkeitsbereich angesiedelt, die Mannheimer holzen sich meist recht derbe durchs metallische Unterholz. Bremsen werden so gut wie keine angezogen, full speed ahead geht es über die gesamte Spieldauer nach vorne. Das ist denn auch der größte Kritikpunkt, den ich anzumeckern habe, denn die Tracks sind sich dadurch doch recht ähnlich. Für sich gesehen, sind die Songs alle gelungen und machen Appetit auf mehr, aber auf Albendauer stellt sich dann doch ein gewisser Gewöhnungseffekt beim Hörer ein. Ein bisschen mehr Varianz, vor allem das Tempo der Lieder betreffend, wäre dann doch angesagt.

Dafür geht es handwerklich recht ordentlich zur Sache, denn zu spielen verstehen die fünf Herren. Einzelne Leistungen hervorzuheben spare ich mir hier, das Gesamtpaket ist einfach überzeugend. Genauso die Produktion, die in Händen des allseits bekannten Andy Classen lag, der dieser Scheibe einen gehörigen Wumms verpasst hat. Gut, bei der Betrachtung des Covers bin ich nicht mehr so ganz sicher, ob ich über meine Farbenblindheit froh sein soll oder nicht, aber wirklich entscheidend ist dieser Aspekt auch nicht.

Mit Moshpit haben die Mannheimer Thrasher eine an sich pfundige Sache auf die Beine gestellt, die nur ein wenig mehr Abwechslung vertragen könnte, um auf ganzer Länge zu überzeugen. Thrasher alter Schule werden es trotzdem lieben.

Hannes

4 von 6 Punkten

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