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Hortus Animae - Waltzing Mephisto

Hortus Animae - Waltzing Mephisto
Stil: Black Metal
VÖ: 15. April 2003
Zeit: 46:36
Label: Black Lotus Records
Homepage: -

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Man kann ja zu Cradle of Filth stehen wie man will, aber auch wenn man Fan ist muss man eingestehen, dass sie ZUMINDEST etwas schlechtes an sich haben: sie locken immense Scharen von Klonen aus ihren Löchern. Gut, dafür können sie zwar nix, ist aber trotzdem ärgerlich.
Hortus Animae aus Italien sind zum Beispiel solche Kandidaten, die sich dem melodischen Keyboard-Black Metal verschrieben haben. Mit ihrem Debut "Waltzing Mephisto" wollen sie gerne ein Stück vom Kuchen des Erfolgs abhaben. Nur schade, dass daraus wohl nichts wird, denn das Album ist eine mittlere Katastrophe. Doch wende ich mich zunächst den Lichtblicken zu: Die Produktion ist sehr klar und ausgewogen, einige Riffs sowie die Soli wissen zu gefallen und die Jungs beherrschen ihre Instrumente recht annehmbar.
Die Kehrseite der Medaille: es sind nunmal nur einige wenige gute Riffs, die man dann auch prompt bis zum Erbrechen wiederholt. Der Rest ist ein Sammelsurium von verschiedenen Kindermelodien und "düsteren" Passagen, die leider absolut harmlos und nicht die Bohne dunkel sind. Der Horror kommt aber in Form des Keyboards. Stellt euch einen penetranten Handyklingelton vor, den man durch ein Ofenrohr jagt, und ihr habt einen Eindruck davon. Zu allem Überfluss ist es auch noch allgegenwärtig. Doch der absolute Genickschuss ist die Coverversion von Mayhems Klassiker "Freezing Moon", die man so widerwärtig runterleiert dass sich einem die Zehennägel aufrollen. Künstlerische Eigeninterpretation in allen Ehren, doch was man hier vom Stapel lässt spottet jeglicher Beschreibung und lässt auch den bitterbösesten Teufelskerl Stoßgebete gen Himmel schicken. Da hilft auch der Geistesblitz, doch noch schnell die Titelmelodie des "Exorzist" mitzuverwursten nicht mehr. Ach ja, das Outro ist übrigens das nackte Grauen, mehr bleibt da nicht zu sagen.
Am besten gehen die vier Herren erstmal für einige Zeit alle Cradle-Alben lauschen und lernen da vernünftiges Songwriting, bevor sie sich wieder mit einem Output ans Licht der Welt wagen, denn so leicht ist es dann doch nicht, wie sie sich das wohl vorgestellt haben. Nur für absolute Die-Hard Fans des Genres, die zuviel Geld übrighaben und sowieso alles in diese Richtung kaufen.

Erinc

2 von 6 Punkten

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