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Negura Bunget - Maiestrit

Negura Bunget - Maiestrit
Stil: Black Metal
VÖ: 15. März 2010
Zeit: 73:25
Label: Lupus Lounge
Homepage: www.negurabunget.com

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Bandtrennungen gibt es immer wieder, manche davon sind nicht weiter erwähnenswert, andere dafür umso bemerkenswerter. Dass es dabei aber nicht immer so viel Krach geben wie beispielsweise bei Gorgoroth vor nicht allzu langer Zeit, zeigt der Split von Negura Bunget. Zwar gibt es auch hier natürlich zwei Parteien, die eine etwas andere Auffassung von der ganzen Geschichte haben als ihr jeweiliges Gegenüber, aber zumindest konnten sie sich so weit zusammenraufen, um das Ende der "klassischen" Besetzung gebührend zu würdigen.

So ist Maiestrit kein wirklich neues Album, sondern eine Neuinterpretation des 2000er Werkes Maiastru Sfetnic und enthält die letzten gemeinsamen Studioaufnahmen der Besetzung Negru, Sol Faur und Hupogrammos. Ein Großteil dieses Materials wurde schon 2008 aufgenommen, der Rest dann nach dem Split 2009 eingespielt, darunter auch die beiden Bonusstücke, die speziell für dieses Album geschrieben und neu gestaltet wurden. Und auch wenn die beiden Parteien die Arbeit zu dieser CD getrennt voneinander beendet haben, weht doch ein letzter gemeinsamer Geist durch dieses Album. Episch und bedrückend wie das Original, nur in wesentlich saubererer und makelloserer Form, kann Maiestrit den unbestreitbaren Zauber des Urbilds nicht nur transportieren, sondern um weitere Facetten ergänzen. Durch das wesentlich höhere technische Niveau der Neueinspielung dringt der Hörer viel weiter in die Einzelheiten der Stücke vor und die beiden neuen Songs ergänzen das Ganze um eine leicht veränderte, aber immer noch zum Gesamtwerk passende Stimmung. Zwar sind die beiden Akustik-Stücke auch "nur" Coverversionen, können sich aber von den Originalen durch eine komplett veränderte Herangehensweise der Musiker deutlich emanzipieren.

Technisch ist die Neueinspielung wirklich beeindruckend gelungen. Völlig sauber und kristallklar klingt der Rundling, kühl und distanziert, aber nicht seelenlos. Es ist einfach beeindruckend, mit welcher Detailverliebtheit da gearbeitet wurde. Und opulent ist der Output von der Spielzeit auch geworden, viel mehr passt nicht auf einen Silberling.

Wer das Original noch nicht hat, hat mit Maiestrit nunmehr die bessere Alternative und wer das 2000er Opus schon sein Eigen nennen kann, darf sich eine Neuanschaffung wegen der beiden zusätzlichen Stücke und der um Klassen besseren Produktion auch überlegen.

Hannes

Ohne Wertung

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