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High Spirits - High Spirits

High Spirits - High Spirits
Stil: Heavy Metal
VÖ: 15. März 2010
Zeit: 38:34
Label: High Roller Records
Homepage: -

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Wie aus dem Nichts schießt diese Demo-LP aus dem Untergrund heraus und betritt mit einem Schlag die Showbühne. Chris Black, seines Zeichens Drummer der US-Metaller Pharaoh, hat irgendwie Langeweile und zuviel Zeit. Denn so gönnt er sich neben Superchrist und Nachtmystium eine neue Spielwiese namens High Spirits, bei der er Mikro und Viersaiter würgt. Die Stimme ist authentisch, bei einem Song wie "Wings Of Fire" in den oberen Lagen etwas dünn. Stücke wie "Wanted Dead" oder "I Need To Know" sind da schon besser und besitzen diesen Drive, jedoch der Sound ist mir zu steril.

Die LP setzt sich aus zwei Demos plus zwei Bonustracks zusammen, die sich chronologisch aufsteigend aufgeteilt auf der A- und B-Seite wiederfinden. Im Sound und Aufnahmetechnik ist kein hörbarer Unterschied festzustellen. Wie bereits erwähnt, finde ich die Gitarren zu breitwandig abgemischt und die Drums viel zu sehr im Hintergrund. Hat man diese Schönheitsfehler ad acta gelegt, offenbaren sich klassische US-Metalperlen, die mit erheblicher NWoBHM-Schlagseite geschmückt sind. Mit "Night After Night" und seinem hypnotischen Riff können Chris und seine Mannschaft (?) vorzüglich punkten, das Teil geht nicht mehr so schnell aus dem Schädel.

Wegen des etwas klinischen Sounds gibt es einen punktuellen Abzug in der B-Note. Musikalisch ist die Scheibe empfehlenswert. Wer der NWoBHM mit einem Schuss Unbekümmertheit und Metal der US-amerikanischen Prägung frönt, darf sich diese schlichte und aufs Wesentliche aufgemachte LP in die Sammlung stellen. Underground-Junkies müssen zuschlagen, diese Platte wird auch noch in Jahrzehnten die wahren Freaks und Sammler beschäftigen. Wer die CD sucht, bei Cruz Del Sur und Enrico sollte man fündig werden, sofern das Digipack noch nicht vergriffen ist. Eile ist angesagt.

Siebi

4 von 6 Punkten

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