6 Headbänga online
18.06.2021 Chris Bay
26.06.2021 Decembre Noir
08.07.2021 Noopinion
09.07.2021 Fine And Great
10.07.2021 May The Tempest
10.07.2021 Baby Of The Bunch
Reviews (10250)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Reincarnatus

Interview:
Fiddler´s Green

Live-Bericht:
Grave Digger

Video:
Eisregen
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Hellbastard kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Hellbastard - The Need To Kill

Hellbastard - The Need To Kill
Stil: Thrash Metal / Crust Punk
VÖ: 26. Oktober 2009
Zeit: 48:48
Label: Selfmadegod Records
Homepage: -

buy, mail, print

The Need To Kill, Rage Murder, Revenge & Retaliations: The Rise Of The Working Classes... nennt sich das aktuelle Album der britischen Band Hellbastard, das bisher nur auf Vinyl erhältlich war und nun auf CD veröffentlicht werden soll. Hellbastard gelten als umstrittene Begründer, auf jeden Fall aber als Namensgeber des so genannten Crust Punk, dessen Bezeichnung sich von Rippercrust ableitet, dem 1986 erschienenen Demo der Band. Nach längerer Abstinenz Anfang der Neunziger sind Hellbastard nun wieder zurück. Neben Gründungsmitglied Malcolm "Scruff" Lewty sind weiterhin Danny "That's Wicked" Guy (Gitarre), Kristjan B. Heidarsson (Drums) und Gianluca (Bass) an Bord. Seitdem die Band das erste Mal Thrash Metal und Punk miteinander verknüpft hat, sind nun schon 24 Jahre vergangen. Dennoch zehren Hellbastard immer noch von ihrem Ruhm. Meriten hin und her, braucht es dieses Comeback? Um diese Frage zu beantworten sollte man lieber nicht die parallel erscheinende EP Eco War zu Rate ziehen, sondern dieses Album. Während Eco War überflüssig wie ein Kropf ist, sind auf The Need To Kill einige brachiale Thrash-Nummern vereint. "Going Postal" klingt besser produziert als auf der EP, "Stop Your Whining" punktet mit behäbigem Stoner-Riffing im Midtempo und in "Stressed" steckt einiges an Power und "Fir Bolg... Bow To Slough Feg" ist tatsächlich eine Hommage an die gleichnamige Band. Richtig gut wird die Platte aber erst ab der zweiten Hälfte, auf der das Material insgesamt besser rüberkommt. "The Beggar" oder "Bringing Death" und "Darkness Internal" und "Camp Of The Dead" sind die besten davon. Hier überwiegt die Thrash-Kante gegenüber dem Crust und die Band verzichtet auf lange Interludes und ähnliches. Ein solides bis gutes Album, dessen Liedgut auf der anstehenden Tour bestimmt gut abgeht, sich jedoch auf dem Markt nicht behaupten kann.

Fab

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Hellbastard - Eco War (EP)
Vorheriges Review: Watch Me Bleed - Souldrinker

© www.heavyhardes.de