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Pungent Stench - Ampeauty

Pungent Stench - Ampeauty
Stil: Death Metal
VÖ: 06. September 2004
Zeit: 51:30
Label: Nuclear Blast
Homepage: www.pungentstench.net

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Mit ihrem zweifelsohne starken Reunionalbum Masters Of Moral, Servants Of Sin und dem Nachfolger Ampeauty verhält es sich ähnlich wie bei den beiden Destruction Alben All Hell Breaks Loose und The Antichrist. Das zweite Album nach der Wiedervereinigung ist das bessere.

Dabei ist Ampeauty zwar wieder typisch Pungent Stench, aber diesmal nicht mehr so steril und verzwickt wie der Vorgänger. Wenn man das Album einlegt und die ersten Töne des Einstiegssong "Lynndie (She-Wolf Of Abu Ghraib)" hört, glaubt man sich eher in eine Tool-Platte verirrt zu haben, als das neue Album der österreichischen Sickos zu hören. Und auch die ersten harten Riffs im Anschluss daran zeigen, wo die Reise hingeht: Ampeauty groovt mehr als Masters Of Moral... , klingt viel entspannter und lockerer und schließt stärker an die Pungent Stench Vergangenheit und den typischen Groove an. Die Songs walzen vornehmlich im Midtempo über den Hörer hinweg, wobei zwischendurch auch gern mal die Schlagzahl erhöht wird. Sie gehen dabei zwar erst nach dem zweiten Hören in's Ohr, wenn sie da aber mal Platz genommen haben, bekommt man sie nur mit chirugischen Maßnahmen wieder raus. Aber weniger Tempo bedeutet nicht automatisch weniger Härte oder weniger brutale Songs, wie Monster wie "Invisible Empire", "The Passion Of Lucifer" oder das derbe "Human Garbage" eindrucksvoll beweisen. Diese Stücke dürften live für jede Menge rollender Köpfe sorgen! Auch lyrisch sollte es auch wieder die typische Stench Provokations-Vollbedienung geben, zwar liegen mir keine Texte vor, aber Songtitel wie die oben genannten oder "Fear The Grand Inquisitor", "Same Shit - Different Asshole" und "The Amp Hymn" deuten schon an, was den Hörer erwartet.

Ampeauty ist genau das geworden, wofür Pungent Stench berühmt sind und wofür sie von den Fans geliebt werden, ein grooviges Album mit heftigen Songs, dreckigem Sound und gewohnt expliziten Texten

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

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