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Common Grave - Embedded Coding

Common Grave - Embedded Coding
Stil: Death Metal
VÖ: 17. Juli 2009
Zeit: 36:02
Label: Twilight Vertrieb
Homepage: www.commongrave.de

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Mit ihrem zweiten Album führen uns die bajuwarischen Deather anfänglich mal gehörig in die Irre. Beim Intro "Embedding Process" ertönt erst Meeresrauschen, gepaart mit einem Horn, wie wir es inzwischen nur zu gut von diversen Viking Metal-Bands kennen. Dann wechselt das Ganze in technoide Klänge, die so manchem EBM-Act gut zu Gesicht stehen würden. Dann jedoch werden mit "Dethroning Duality" gänzlich andere und die erwarteten Seiten aufgezogen. Endlich donnert Hochgeschwindigkeits-Death-Metal durch die Membrane. Und sofort wird eines klar: Common Grave haben sich gehörig weiter entwickelt. Komplex arrangierter Death Metal wird hier geboten, der die erforderliche Eingängigkeit nicht vermissen lässt, die sich jedoch erst nach mehrmaligem zu-Gemüte-führen einstellt. Wird man beim ersten Hördurchlauf noch etwas überfahren, erschließen sich einem die Songs von Mal zu Mal mehr. Das Tempo ist überwiegend sehr hoch angesetzt, doch wird nicht auf Teufel komm raus nur geknüppelt. Tempodrosselungen zur rechten Zeit lockern das Ganze auf. Allen voran die extrem groovigen Parts bei "Fragments Once Lost". Weitaus verschachtelter geht es bei "Casuality" zu, hier zeigen Common Grave, zu welchen technischen Spielereien sie anno 2009 fähig sind. "Ocean" dagegen ist einfach gerade aus gehalten, ohne Umwege mitten auf die Zwölf. Nach dem instrumentalen Zwischenstück "Decoding Sequence: Deciphering Life" geht es dann auch schon in Richtung Endspurt. Hier wird noch einmal richtig ordentlich Gas gegeben, bevor das Outro "Progress Terminated" das Album ähnlich technoid beschließt, wie es begann.
Produziert wurde das Album wieder von Stephan Fimmers (Necrophagist), der den Songs einen druckvollen Sound beschert hat. Lediglich die Gesamtspielzeit von knapp über einer halben Stunde gibt Anlass zur Kritik, etwas länger hätte es schon sein dürfen. Ansonsten können hier Freunde von teils komplexen Death Metal bedenkenlos zugreifen.

Ray

5 von 6 Punkten

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