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Amon Amarth - The Crusher (Re-Release)

Amon Amarth - The Crusher (Re-Release)
Stil: Melodic Viking Death Metal
VÖ: 28. August 2009
Zeit: CD1 49:38 - CD2 46:10
Label: Metal Blade
Homepage: www.amonamarth.com

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Wen ich irgendwas an den älteren Scheiben von Amon Amarth auszusetzen hatte, dann waren das vor allem zwei Dinge: Heggs Gesangsstil und die Produktion der Scheibletten. Klar, eine Stimme muss trainiert werden und das Budget einer neuen Band ist meist noch nicht so riesig, dass sich damit klangliche Wunderwerke vollbringen lassen, trotzdem haben diese Kritikpunkte dazu geführt, dass der Backkatalog der Wikinger von mir bisher eher selten gespielt wurde, zumindest im Vergleich zu den Werken ab Versus The World. Nun hat Metal Blade die ersten vier Alben einer Runderneuerung unterzogen und ihnen neben neuem Coverartwork und ein paar weiteren Spielereien ein Re-Mastering gegönnt, was zumindest einen meiner Kritikpunkte aus der Welt räumen könnte.

Ob ich es mir nun einbilde oder ob es tatsächlich so ist, weiß ich nicht, aber ich vermeine tatsächlich eine dezente Steigerung der Soundqualität vernehmen zu können. Irgendwie wirkt die Neuauflage klanglich deutlich plastischer und auch druckvoller, mir gefällt die investierte Arbeit also durchaus. Ein bisschen klarer kommen die Stücke rüber, man erkennt einfach ein paar Feinheiten mehr. Diesen Punkt kann ich also als gelungen abhaken. Dass sich Johanns Stimme durch die Neuabmischung großartig verändert, wäre schon etwas seltsam gewesen, deswegen bleibt mein Urteil in dieser Hinsicht noch bestehen: Richtig gut ist er erst ab der Versus The World geworden, hier klingt die Sache noch relativ eindimensional. Aber gut, damit kann man bei der gebotenen Qualität des Liedgutes durchaus leben.

Auf CD 1 wurde mit "The Eyes Of Horror" noch ein Bonustrack draufgepackt, der ursprünglich auf einem Possessed-Tribute-Album zu finden war. Nichts wirklich Aufregendes, zumal ich schon das Original nicht besonders prickelnd finde. Dafür gibt es auf CD 2 noch eine komplette Live-Einspielung des Albums, aufgenommen Ende 2008 in Bochum. Hier erkennt man auch, dass der Gesang im Laufe der Jahre doch deutlich an Nuancen gewonnen hat. Die Qualität der Aufnahme kann man getrost als gelungen bezeichnen, Bootleg würde ich nicht dazu sagen.

Dazu gesellt sich noch ein 16-seitiges Booklet (welches mir leider nicht vorliegt) und als besonderes Gimmick (böse Zungen könnten jetzt auch "Kaufanreiz" sagen) ergeben alle vier Neuauflagen an- und übereinandergelegt ein großes zusammenhängendes Bild.

Wer die Scheibe noch nicht zu Hause hat, sollte sich diese Version zulegen, sie klingt einfach frischer. Wer das Original schon besitzt, kann über den Erwerb der Re-Releases zumindest nachdenken, denn die Bonus-CD ist wirklich nicht übel geworden. Eure Entscheidung...

Hannes

Ohne Wertung

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