4 Headbänga online
18.10.2021 Fit For A King
18.10.2021 Sear Bliss
19.10.2021 Fleshgod Apocalypse
19.10.2021 High South
20.10.2021 Less Than Jake
21.10.2021 Jini Meyer
Reviews (10274)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Mollo/Martin

Interview:
Ingrimm

Live-Bericht:
Summer Breeze

Video:
Emmure
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Susperia kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Susperia - Predominance/ Vindication (Re-Release)

Susperia - Predominance/ Vindication (Re-Release)
Stil: Black Thrash Death Metal
VÖ: 06. Juli 2009
Zeit: CD1 58:58 - CD2 55:56
Label: Metal Mind Productions
Homepage: www.susperia.net

buy, mail, print

Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um eine Doppel-CD, die die ersten beiden Susperia-Alben Predominance (2001) und Vindication (2002) umfasst. So ganz will sich mir aber der Sinn dieser Veröffentlichung nicht erschließen, denn bereits 2007 wurde dieser Doppeldecker via Nuclear Blast herausgebracht und wird inzwischen auf Festivals für ein bis drei Euro verschleudert.

Unterschiede in der Aufmachung gibt es dann aber doch. Hier handelt es sich um einen hübschen Doppel-Digipack, der zwei goldene Scheiben enthält und zu beiden Alben jeweils ein Booklett mit Liner-Notes. Feine Aufmachung, aber nicht nur das, Predominance wurde mit drei Bonustracks, davon zwei Live-Aufnahmen, Vindication mit zwei Live-Aufnahmen aufgepäppelt. Limitiert ist das Paket auf 1000 Stück.

Das Debüt Predominance schippert noch in Black Metal-Gewässern, aber immer kontrolliert und mit gutem Sound. Atmosphärisch haben Susperia einiges zu bieten und man merkt den Songs ganz deutlich an, dass die Herren Musiker hier nicht irgendwelche 08/15-Strukturen durchrattern, sondern dem Hörer anspruchsvolles Songwriting präsentieren wollen.

Die ausgefeilten Songaufbauten sind auch noch auf dem Zweitwerk Vindication deutlich hervorgehoben, auch das instrumentale Können ist noch vorhanden und ausgebaut worden. Musikalisch orientiert man sich aber eher an Death und Thrash Metal, auch wenn die schwarzmetallischen Wurzeln immer wieder hervorblitzen. Gesanglich setzt man verstärkt auf raue aggressive Vocals, aber auch cleaner Gesang der Marke Dimmu Borgir kommt hier zum Tragen. Gut gefallen mit die eher langsamen Songteile, bei denen Susperia teilweise einen fast schon Pantera-artigen Groove fahren. Deswegen und aufgrund der stilistisch veränderten Marschrichtung ist Vindication das definitiv bessere Album.

Unter'm Strich bleiben zwei gute bis sehr gute Alben, die sich Fans schwarz angehauchten Death und Thrash Metals bedenkenlos holen können. Ob man dabei aber auf die abgespeckte und günstige Variante oder die hier aufgepäppelte setzt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Lord Obirah

Ohne Wertung

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Gojira - Terra Incognita (Re-Release)
Vorheriges Review: Megadeth - Endgame

© www.heavyhardes.de