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Circle Of Grin - Same As It Never Was

Circle Of Grin - Same As It Never Was
Stil: Hard Rock
VÖ: 31. Januar 2005
Zeit: 50:12
Label: Eat The Beat Music
Homepage: www.circleofgrin.de

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Das die Gesetze der Marktwirtschaft auch im Musikmarkt gelten, musste letztes Jahr das kleine Independent Label Eat The Beat erfahren. Der große - in diesem Fall Roadrunner - schluckt den Kleinen. Die Kölner Truppe Circle Of Grin hat von dieser Mahlzeit allerdings profitiert. Ihr gebührt die Ehre, die erste Eat The Beat CD unter dem Dach von Roadrunner zu veröffentlichen.

Musikalisch bietet das Debüt der Rheinländer aggressiven, rotzigen Gitarrenrock mit einem gehörigen Alternative-Einschlag, einem gesunden Schuss Melodie und einigen New Rock Elementen. Ist man auf der Suche nach möglichen Vergleichspunkten könnte man Godsmack, Monster Magnet und Sevendust anführen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, da die Kölner sich in kein festes Schema pressen lassen. Generell muss man sagen, dass Abwechslung auf "Same As It Never Was" groß geschrieben wird. Auf der einen Seite stehen Songs wie "Next Little Girl", "Inside" oder "Down", die allemal radiotauglich sind und ein gewisses kommerzielles Kalkül aufweisen, auf der anderen Brecher wie "Prepare To Meet Your Maker" oder "How We Fade Away", die sehr schnell in die Beine gehen und das songwriterische Potential der Band zeigen. Und dann wären da noch Titel der Marke "My Evil Twin" oder "Turn Your Back On Me", die beide irgendwo im musikalischen Nirwana versinken. Vor allem Ersterer strapaziert durch die stets präsente, extrem nervige Tröte (erinnert irgendwie an die Hupe eines alten VW Käfer) das Nervenkostüm des Hörers aufs Äußerste. Gut zu Gesicht steht der CD dafür die professionelle und sehr gut abgestimmte Produktion, für die sich Guido Lucas verantwortlich zeigt.

Alles in allem ist Circle Of Grin hier ein ganz passables Debüt gelungen, dessen Songs "How We Fade Away" und "Turn Your Back On Me" unter www.roadrunnerrecords.de angetestet werden können. Ich für meinen Teil kann allerdings nicht nachvollziehen, wieso momentan ein solcher Wirbel um die Jungs gemacht wird, denn der große Wurf ist ihnen mit Same As It Never Was sicher nicht gelungen. Dafür befinden sich noch zu viele austauschbare Lückenfüller auf der CD.

JR

4 von 6 Punkten

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