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Do Not Dream - Schattenwelten

Do Not Dream - Schattenwelten
Stil: Epic Gothic Metal
VÖ: 27. Juni 2009
Zeit: 59:13
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.donotdream.de

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Das Erzählen von Geschichten wird nicht erst seit Schandmaul, Subway To Sally und Co. gerne verwendet. Dennoch finden sich noch immer Bands, die auf diesen Zug aufspringen. Dazu gehören auch die Oldenburger Do Not Dream, die ihr drittes Album Schattenwelten präsentieren. Insgesamt haben sie allerdings mehr gemein mit Haggard als den oben Genannten. Streicher, Frauengesang, Männergesang und -gegrunze und das Ganze dann von einer ordentlichen Portion Metal unterlegt. Das kenne ich in dieser Form bisher vor allem von Haggard.

Die Eigenproduktion erweist sich als sehr ausgereift. Besonderen Gefallen habe ich an den Piano-Passagen gefunden. Diese bringen viel Abwechslung und gelegentlich angenehme Ruhemomente mit sich. Ansonsten sind positiv noch das Songwriting und der Instrumentalpart hervorzuheben. Die Songs sind sehr ideenreich und gut umgesetzt. Die Violine von Sebastian Groß wird sehr zielgerichtet und sinnvoll verwendet, so dass sie nicht überstrapaziert wird. Ebenso ist das Keyboard nur ein Element, das meist eher untergeordnet agiert, bis dann eben sein Moment gekommen ist. Die klassischen Instrumente - Gitarre, Bass, Schlagzeug - arbeiten sehr überzeugend, werden aber eben auch einmal in den Hintergrund verbannt, um anderen den Vorzug zu gestatten. Eine sehr ordentliche Arbeit, die hier abgeliefert wird und für mich einmal mehr völlig unverständlich, warum so eine Band ohne Label ist.

Als einziges Manko muss ich den Gesang ankreiden. Meist sehr sicher und ordentlich schleichen sich an mancher Stelle Unsicherheiten bei beiden Vokalisten ein. Sowohl Tina Menke als auch Lars de Haan klingen nicht in jedem Moment exakt genug, wie man es von all den Vergleichsmöglichkeiten häufig einfach gewohnt ist. Aber dies wirkt sich letztlich nicht entscheidend aus.

Do Not Dream erfinden nichts neu. Aber sie haben ihren zahlreichen Möglichkeiten entsprechend sehr viel aus diesen herausgeholt und ein schönes Stück Musik bereitet. Besonderen Lob möchte ich für die Texte aussprechen. Die meisten haben mir ausgesprochen gut gefallen und es ist mir bekannt, wie schwer es ist, gute deutsche Texte zu schreiben.

Wer Haggard mag oder auch Subway To Sally, wird hieran sicherlich auch Gefallen finden.

Anspieltipps: Prometheus, Könige Der See

Sophos

5 von 6 Punkten

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