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Eyefear - 9 Elements Of Inner Vision

Eyefear - 9 Elements Of Inner Vision
Stil: Progressive Metal
VÖ: 15. November 2004
Zeit: 51:38
Label: Massacre Records
Homepage: www.ozzyfrank.com/eyefear

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Wenn man bedenkt, dass Eyefear inzwischen auch schon zehn Jahre auf dem Buckel haben, so wundert sich der ein oder andere vielleicht, warum die Australier erst jetzt ihr offizielles Debut vorlegen. Das liegt wohl vornehmlich daran, dass die Band permanent mit Line-Up Wechseln zu kämpfen hatte und erst seit dem Jahre 2000 eine stablie Mannschaft hat. Damals stieß Danny Cecati als Sänger zur Band, den der ein oder andere von der meiner Meinung nach heftig überbewerteten Band Pegazus kennen dürfte. Somit war das vorläufige Line-Up mit Kosta Papazoglon an der Gitarre, der zusammen mit Rob Groham (b.) und Zain Kimmie (dr.) zum Gründungskreis der Band gehört, und Sammy Ciaccotto (keyb.) komplett.

Nun kann man sich schon ausmalen, was Eyefear für Musik machen, ganz klar, Power Metal mit progressiver Schlagseite. Dabei haben die Songs allesamt eine leicht epische Ausrichtung, wofür die Keyboards sorgen, die die Songs immer dezent mit atmosphärischen Strings unterlegen und ihnen einen monumentalen Anstrich verpassen. Womit wir auch schon beim ersten Kritikpunkt wären, viel Abwechslung in den Keyboard-Sounds findet man auf 9 Elements Of Inner Vision kaum, wodurch sich das Material auf Dauer zu sehr ähnelt und sagen wir, nicht so interessant wirkt, wie es sein könnte.
Der Gitarrenarbeit kann man positiv zu Buche schreiben, dass auf ausufernde Selbstdarstellungen wohltuenderweise verzichtet wird. Dadurch wirken die Songs insgesamt simpler und sind nicht so sperrig, wodurch man leichter Zugang zum Material findet.
Durch diese Riff- und Rhythmus-orientiertere Gitarrenarbeit bekommt natürlich automatisch der Gesang mehr Freiheiten und Spielraum. Hier zeigt der gute Danny wie auch schon bei Pegazus, was er drauf hat. Aber der Gesang ist der nächste Kritikpunkt, denn die Gesangsmelodien wollen einfach nicht ins Ohr und mit zunehmender Spielzeit hört sich das Ganze dann furchtbar eintönig und austauschbar an. Sorry, aber sowas gibt's nicht zum ersten Mal und wer in diesem Bereich was reißen will, muss schon ordentlich was bieten. Danny kann ja zweifelsohne singen, aber das hier ist einfach nicht mitreißend und zwingend genug, als dass der Hörer gebannt dem Sänger und den Melodien lauscht und sie hinterher nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Auch die dezent eingesetzten Chöre wirken nicht zwingend und rauschen blass am Hörer vorbei. Hier kann man definitiv noch eine Schaufel draufpacken und mehr Aufmerksamkeit auf die Gesangslinien legen.
Bass und Schlagzeug liefern eine solide Leistung ab, an der es eigentlich nichts auszusetzen gibt.

Für meinen Geschmack hätten zudem der ein oder andere schnellere Song auf der CD sein dürfen, denn alle Lieder bewegen sich geschwindigkeitstechnisch in etwa der gleichen Region, was auch nicht gerade für Spannung sorgt.
Zwar ist 9 Elements Of Inner Vision gut produziert und hat einen transparenten Sound, der alle Instrumente zur Geltung bringt, aber das dargebotene Songmaterial langweilt auf Dauer einfach und kann nicht wirklich überzeugen. Deshalb vor dem Kauf erst aufmerksam anhören, bevor es daheim lange Gesichter gibt.

Lord Obirah

2 von 6 Punkten

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