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My Dying Bride - For Lies I Sire

My Dying Bride - For Lies I Sire
Stil: Doom Death Metal
VÖ: 27. März 2009
Zeit: 59:54
Label: Peaceville Records
Homepage: www.mydyingbride.org

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Verdammt, bin ich sauer! Die Scheiblette, die mir hier zur Rezension zur Verfügung gestellt wurde, umfasst zwar nur neun Lieder, aber auf der CD sind 100 Tracks vorhanden. Und diese stellen meine Geduld auf eine harte Probe. Circa alle dreißig Sekunden werden die Songs von kleinen Pausen unterbrochen, die mich davon abhalten sollen, das Werk in die nächstbeste Tauschbörse zu schaffen, was so nervig ist, dass ich es absolut nicht schaffe, mich auch nur halbwegs auf die Musik zu konzentrieren. Und jetzt lungere ich hier verzweifelt vor meinem Rechner rum und versuche, aus diesen Schnipseln wenigstens ein paar vernünftige Worte zu formen, denn öfter als nötig werde ich mir den Quatsch hier bestimmt nicht antun. Ja, am liebsten würde ich das Teil direkt zum Fenster rausfeuern.

Dabei bin ich langjähriger Fan von My Dying Bride, war ich doch von Alben wie The Angel And The Dark River oder Like Gods Of The Sun mehr als nur ein bisschen begeistert. Und auch alles, was vom aktuellen Werk For Lies I Sire in meinen Lauschern ankommt, weiß durchaus zu überzeugen. Mit der neuen Keyboarderin Katie Stone ist sogar die wehleidige Violine, die den traurigen Stücken einen morbiden Glanz verleiht, wieder zurück im Sound der Briten. Wie eh und je leben die düsteren und langsam über einen hereinbrechenden Werke von der fragilen und leidenden Stimme des Sängers Aaron Stainthorpe. Wenn mich mein bisheriger Überblick - der sehr lückenhaft ist - über die Scheibe nicht täuscht, ist die Grundausrichtung der Songs recht rockig ausgefallen, so dass man sich immer mal an die Kollegen von Paradise Lost erinnern darf, was allerdings recht gut zu den My Dying Bride-typischen Doom-Epen passt.

Ich fühle irgendwie, dass For Lies I Sire ein hervorragendes Album geworden ist, auf dem sich My Dying Bride in Bestform präsentieren. Aber die finale Absolution kann ich leider ebenso wenig erteilen, wie ich auf die Feinheiten der einzelnen Songs eingehen kann. Schade! Denn mein erster Eindruck ist sehr positiv. Ich kann somit nur raten, dass sich jeder selbst ein Bild macht, sobald die Scheibe in den Regalen steht.

Sebbes

Ohne Wertung

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