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Tardy Brothers - Bloodline

Tardy Brothers - Bloodline
Stil: Death Metal
VÖ: 16. März 2009
Zeit: 38:26
Label: Candlelight Records
Homepage: www.tardybrothers.com

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Der Name Tardy ist kein unbekannter welcher in der Death Metal-Szene, dürfte es doch nur wenig Todesmetall-Fans geben, denen das Wirken dieses Brüderpaares bei Obituary unbekannt ist. Eben jenes Paar hat nun unter dem treffenden Namen Tardy Brothers ein Projekt neben ihrer eigentlichen Hauptband ins Leben gerufen, um etwas von ihrer eigenen Musik auf Tonträger bannen zu können. Bloodline soll das erste Album in einer Reihe von weiteren Releases sein, welche das Brüderpaar zu veröffentlichen hofft.

Dazu haben sie sich natürlich mit ein paar Gästen verstärkt, in diesem Falle Ralph Santolla (Obituary, Death, Deicide) und Jerry Tidwell, der in der Originalbesetzung von Executioner (später Obituary) schon die Klampfe spielte. Wenn so viel Obituary im Line Up vorkommt, hofft der Jünger des Florida-Urgesteins natürlich, dass der Sound des Projekts zumindest dem des Death Metal-Legende ähnelt. Diese Hoffnung wird denn auch nicht im Geringsten enttäuscht, denn man hört sofort, wer da am Werke ist. Das liegt nicht nur an John Tardys Stimme, die gequält wie immer klingt oder Donalds gewohnt minimalistischen, aber dennoch sehr effektiven Drumming, nein, die Stücke selbst würde jedem Obituary-Album gut zu Gesicht stehen. Vielleicht klingt die Mucke der Tardys ein wenig lockerer, entspannter, sogar melodischer als die ihrer Hauptband, aber das wäre dann schon der einzige erwähnenswerte Unterschied.

Handwerklich ist auf dem Output alles in Butter. Johns Organ befindet sich ohrenscheinlich in gewohnt guter Form und Donald verrichtet seine Rhythmusarbeit wie immer sehr verlässlich. Die Gitarrenfraktion bietet das von Obituary gewohnt stumpf sägende und leicht wiederzuerkennende Riffing, weiß aber bei den Leads und Soli doch den ein oder anderen Akzent zu setzen. Besonders fein sind die beiden Instrumentals "Wired" und "Scream Descendant" geraten, die ungewohnt gefühlvoll geworden sind.

Viel Überraschungen bietet Bloodlines dem Fan der Florida-Deather nicht, aber ein nettes Schmankerl zwischendurch ist es schon geworden, sozusagen "Obituary light". Den Fan wird's freuen, wer dagegen noch nie viel mit Obituary anfangen konnte, wird auch hier nicht zum glühenden Anhänger von John Tardy & Co. Ganz in Ordnung...

Hannes

4 von 6 Punkten

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