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Dark Diamonds - Das Gift

Dark Diamonds - Das Gift
Stil: Dark Rock
VÖ: 20. Februar 2009
Zeit: 59:34
Label: Danse Macabre Records
Homepage: www.dark-diamonds.com

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Mit Das Gift rotiert nun schon seit geraumer Zeit das offizielle Debut von Dark Diamonds in meinem Player, die sich zum Teil aus Mitglieder der Erben Der Schöpfung rekrutieren. Gegründet wurden die dunklen Diamanten im Jahre des Herrn 2006, recht viel mehr Informationen gibt leider weder die MySpace-Seite noch die sehr spärliche Homepage der Band her.
Lassen wir daher also die Musik sprechen. Und die hat viel zu sagen. In nur eine Schublade kann man den Sound von Dark Diamonds jedenfalls nicht stecken. Die Mischung liegt irgendwo zwischen Dark Rock, etwas Industrial, ein wenig Goth-Rock, knackigen Riffs und einem guten Stück Melancholie. Nach einem sakralen Intro geht es mit "Böse Träume", einem ordentlichen Dark Rocker, gut los. Schön tief gelegte Gitarren treffen hier auf flottes Midtempo. Treibend geht es mit dem Titelstück weiter, bei dem mich die Stimme von Sänger Jens Wagner aufgrund der Schreie stellenweise an Udo Dirkschneider erinnert. Ansonsten versteht es Jens Wagner, sein Organ sehr variabel einzusetzen und wird hier auch von seinem weiblichen Gegenpart Tyrae unterstützt. Danach wird aber erstmal ein Gang zurück geschaltet. Die "Schwarze Seele" präsentiert sich mit einer Mischung aus tanzbarem Midtempo, einem morbiden Text und einer tragisch-melancholischen Melodieführung. Der Refrain schafft es, einen vollends zu umhüllen und nicht mehr los zu lassen. Mit ganz anderen Mitteln schafft dies "Instinkt", der schön flott gehalten ist und mit seinem treibenden Rhythmus und der unaufdringlichen Melodieführung punkten kann. Wenn zwischendurch etwas Gas gegeben wird, geht man etwas in Richtung Rammstein, wobei mich der Gesang bei diesem Song mehr an Saltatio Mortis erinnert. Und wie heißt es doch immer so schön? Das Beste kommt zum Schluss. So auch hier. In diesem Fall heißen die beiden CD-Rausschmeißer "Dogma" und "Erblich". "Dogma" hämmert sich mit seinem stoischen Rhythmus schier in den Schädel und versprüht damit seinen ganz eigenen Charme. Den Schlusspunkt setzt dann noch das fast neunminütige "Erblich", welches ganz im Gegensatz zu "Dogma" sehr ruhig und nachdenklich gehalten wurde. Ein Song zum Sich-treiben-lassen, was nicht zuletzt am sich permanent wiederholenden Refrain liegt. Durch dieses einfache, aber dafür umso wirkungsvolleres Mittel umgarnt die Band den Hörer, nimmt ihn sacht bei der Hand und trägt ihn fort.
Ein sehr gelungenes Debut des Quintetts. Wer auf eine Mischung aus z.B. Saltatio Mortis (ohne Mittelalteranleihen), ASP, Umbra Et Imago und viel Melancholie steht, wird mit den Dark Diamonds seine Freude haben.

Ray

5 von 6 Punkten

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© www.heavyhardes.de

 

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