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H.A.R.D. - Traveler

H.A.R.D. - Traveler
Stil: AOR
VÖ: 20. Oktober 2008
Zeit: 54:20
Label: Hammer Records
Homepage: -

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Aus Ungarn ist noch ein AOR-Vertreter auf meinem Tisch gelandet. H.A.R.D. nennen sich die Jungs und was sie uns bieten, ist eine Mischung aus Rock, Hard Rock, Classic Rock und eben vor allem AOR.

Wie auf der MySpace-Seite der Band zu vernehmen ist, wurden sie gerade eben für einen der großen Musikpreise in ihrer Heimat nominiert. Also muss man ja doch was finden, was den Ungarn gefällt. Vielleicht gefällt es ja auch uns?

Die Musik ist Rock, nicht mehr und nicht weniger. Brav das, was man erwartet, erhält man serviert. Geradlinige Gitarren, teilweise fiese Keyboardsounds, die direkt aus den 80ern importiert worden sein müssen, ein Gesang, der stimmlich sehr gut passt, aber irgendwie reißt mich die Stimme nur gelegentlich wirklich mit, und das Ganze dann noch passend von Bass und Schlagzeug untermalt.

Was Gefallen finden lässt an der Musik von H.A.R.D., sind die Bridges und Refrains. Wenn man sich Nummern wie "Rock Is My Name" und vor allem "Stay" anhört, dann haben diese einen sehr deutlichen Ohrwurmcharakter. Da wundert es einen nicht, dass die breite Masse Gefallen daran finden kann. Radiotauglich ist das meiste Material, was die vier Ungarn anbieten.

Obligatorisch darf die Ballade nicht fehlen und mit "Light Of Flame" ist auch eine der langsamen Nummern zu finden. Allerdings trieft es hier nicht vor Schmalz, was einerseits enttäuscht, andererseits auch sehr angenehm ist. Erwartet hatte ich richtig dicken Schmalz, der durchwegs aus meinen Boxen fließt, aber das haben die Jungs zu vermeiden gewusst.

Leider gibt es auch Ausrutscher auf dem Album, Songs, mit denen ich einfach gar nichts anfangen kann. Sowohl "Dreamworld" als auch "Time To Change" lassen mich völlig kalt. Diese Songs sind derart ohne Belang und sind in der Sekunde vergangen, in dem die letzte Note ihr Leben ausgehaucht hat. Das ist eigentlich sehr schade, da die Band wirklich gute Ansätze zeigt, aber dies sind derart poppige Füllnummern, dass der Eindruck im Gesamten leider nicht mehr der Beste ist.

Gutes präsentieren sie wie Schlechtes. Wer AOR als seine Musikrichtung gefunden hat, kann ein Ohr wagen, aber er sollte vielleicht hin und wieder auch wohlwollend weghören.

Anspieltipps: Stay, Traveler

Sophos

3 von 6 Punkten

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