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Elffor - From The Throne Of Hate

Elffor - From The Throne Of Hate
Stil: Medieval Black Ambient
VÖ: 28. November 2008
Zeit: 60:34
Label: Northern Silence Productions
Homepage: www.elffor.com

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Mit From The Throne Of Hate steht uns nun das zweite Re-Release des Spaniers Elffor ins Haus. Zur Geschichte dieser Ein-Mann-Band sei auf das Review zu Son Of The Shades verwiesen. Das nun in meinem Player rotierende Werk erschien ursprünglich 2004 und erfährt nun seine Wiederveröffentlichung.
Zum Vorgängeralbum hat sich im Sound nicht wirklich viel verändert. Geboten wird wieder Black Ambient, der hauptsächlich auf dem Keyboard dargeboten wird bzw. basiert. Im Gegensatz zum Vorgängeralbum, bei dem man sich noch der Hilfe von Gastmusikern bediente, hat Chefdenker Eöl nun alle Instrumente selbst eingespielt. Als grobe Marschrichtung kann man wieder eine Melange aus Summoning und Mortiis angeben. Die Keyboardkompositionen haben so manchen epischen Part, durchzogen von schwarzmetallischen Ausbrüchen, bei denen auch mal die verzerrten Stromgitarren zum Einsatz kommen. Jedoch muss man hier erwähnen, dass die dumpfe Produktion dem Schlagzeug jeglichen Druck nimmt, so man es denn wahrnimmt, was gerade bei den schnelleren Passagen oftmals nicht mehr der Fall ist. Die Vocals sind entweder tief gesprochene Passagen oder eben schwarzmetallisches Gekeife, das auch schon mal in hysterischen Schreien endet ("My Hatefull End"). Doch über weite Teile wird auf das vocalische Beiwerk verzichtet, so dass manche Songs rein instrumental gehalten wurden, hier mal ein Kettenrasseln, da mal Pferdegeklapper und/oder Schlachtenlärm, das war's dann auch schon.
Als kleinen Bonus für diese Wiederveröffentlichung gibt es zwei exklusive Songs auf From The Throne Of Hate, bei denen man klar merkt, dass sie später entstanden sind. Zum einen ist die Produktion um Welten besser (zwar immer noch arg dumpf, aber wenigstens hört man nun das Schlagzeug heraus), zum anderen haben die schwarzmetallischen Einflüsse etwas mehr Gewicht bekommen, wie bei "Misterious Dawn". "Ancient Rebirth", der zweite neue Song, sperrt jedoch zum Abschluss der Scheibe die Gitarren und die Drums wieder aus, hier regiert nur das Tasteninstrument im mitteltalterlichen Ambiente.
Zugegeben hat die Scheibe ihre Reize, aber ehrlich gesagt frage ich mich schon, wer diese Re-Releases braucht, wenn es Summoning und Co. gibt.

Ray

3 von 6 Punkten

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