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Virgin Steele - The Marriage Of Heaven And Hell Part One (Re-Release)

Virgin Steele - The Marriage Of Heaven And Hell Part One (Re-Release)
Stil: Heavy Metal
VÖ: 31. Oktober 2008
Zeit: 75:12 (70:12 ohne Bonus Track)
Label: Dockyard1
Homepage: www.virgin-steele.com

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Nachdem sie mit Life Among The Ruins ihre Wurzeln festgehalten hatten, wollten Virgin Steele auf dem Nachfolger wieder tiefer und zwar noch viel tiefer ins Gefilde des epischen Metals vorstoßen. Das in diesem Zusammenhang produzierte Material war derart viel, dass die Band sich dazu entschloss, zwei Alben draus zu machen. The Marriage Of Heaven And Hell Part One ist das Erste davon.

Die Band arbeitete mit untypischen Elementen, Stilmitteln und Harmonien und produzierte dadurch ein Album, das mit seinen ungewöhnlichen Ideen bis heute zu überzeugen weiß. Nur ein paar Beispiele sind der überraschende Break nach den ersten zwei Minuten von "Last Supper", oder das kurze Instrumental "Warrior's Lament". Mehr noch als sein direkter Nachfolger wird The Marriage Of Heaven And Hell Part One deshalb zu recht als (relativ) progressiv bezeichnet. Ein in vieler Hinsicht sehr berührendes Album voller Schätze, die der Hörer ins Herz schließt und nicht mehr so schnell loslässt. Besonders die ruhigen Parts, wie in "Forever Will I Roam" sind sehr schön geraten. Der Rock bzw. Metal kommt dennoch nicht zu kurz. "Trail Of Tears", "The Raven Song" oder "Blood Of Saints" bedienen mit schnellen Attacken die Heavy-Fraktion und der Übersong fehlt auch hier nicht: das zeitlose "Blood And Gasoline". Gleichzeitig übrigens als einziger Bonus Track als Cover im Duett mit Crystal Viper enthalten.

Einziger Bonus Track? "Nur" Linernotes und neue Fotos im Booklet dazu? Die ham'se doch nicht mehr alle, oder? Wie bei den anderen Reissues ist der Bonus zwar toll, aber kein alleiniger Kaufgrund (mal ehrlich, wann denn auch?). Eine Zugabe eben. Das Album ist im Gegensatz dazu aber ein Pflichtkauf für Virgin Steele-Fans. Kein Wunder, wenn David DeFeis in den zugehörigen Linernotes davon spricht, noch heute von der Energie zu zehren, die die Erschaffung dieses Album freigesetzt hat.

Fab

Ohne Wertung

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