5 Headbänga online
18.06.2021 Chris Bay
26.06.2021 Decembre Noir
08.07.2021 Noopinion
09.07.2021 Fine And Great
10.07.2021 May The Tempest
10.07.2021 Baby Of The Bunch
Reviews (10250)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Reincarnatus

Interview:
Fiddler´s Green

Live-Bericht:
Grave Digger

Video:
Eisregen
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Willie Basse kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Willie Basse - The Money Grind

Willie Basse - The Money Grind
Stil: Classic Metal
VÖ: 06. Oktober 2008
Zeit: 57:28
Label: New Empire Media
Homepage: www.williebasse.com

buy, mail, print

Der frühere Kopf von Black Sheep, Willie Basse, macht jetzt auf Solo und hat seine erste Solo-Scheibe herausgebracht. Willie sieht sich gerne beim Classic Metal einsortiert und ich habe ihm einmal den Gefallen getan, auch wenn ich selbst die Scheibe wohl eher dem Hard oder Heavy Rock zuordnen würde.

Seine Musik besticht durch ein sehr gekonntes Gitarrenspiel, ein jahrzehntelang erprobtes Songschema, Willies vorzügliche Gesangsstimme und eher zurückhaltenden Sound. Die Musik will sich nicht in den Vordergrund stellen und wirkt nicht wie ein ADHS-geschädigtes Wesen, wie es heute doch sehr häufig der Fall ist. Es ist eher der Typ Musik, den man sich in Bars oder Clubs wünscht, die ein gewisses Niveau mitbringen und bei denen der Altersdurchschnitt gut höher liegt als der durchschnittliche Promillespiegel der Gäste.

Stellvertrend kann man das Intro nennen, das den vielsagenden Titel "Guitargasm" erhalten hat. Es ist doch ein recht deutliches Zeichen, was da auf einen zukommt. Aber keine Angst. Willie ist kein Frickler, sondern steht mehr auf die einfachen Songstrukturen und arbeitet mehr mit Emotion und klassischen Arrangements. Solos kommen aber sicherlich nicht zu kurz.

Die Scheibe fängt richtig stark an. Die Auskopplung "(Love So) Far Away" ist noch richtig schöner Hard Rock, wie man ihn in jeder Lebenslage genießen kann. Auch der Titelsong weiß als Midtempo-Nummer zu überzeugen. Mit zunehmender Dauer scheinen ihm dann aber so langsam die Ideen ausgegangen zu sein, denn mit "Unloveable" und "Avarie" hat er doch zwei rechte Durchfaller auf das Album gepackt. Die beiden Nummer zünden gar nicht, hören sich teilweise arg bekannt an ("Unloveable") oder sind einfach nur belanglos ("Avarie").

Die Scheibe hinterlässt bei mir einen sehr zwiegespaltenen Eindruck. Es gibt sehr starke Augenblicke, die aber von ebenso schwachen Momenten in einen argen Durchschnitt heruntergezogen werden. Ich würde mal sagen, Anhören und Meinung bilden ist die Devise.

Anspieltipps: (Love So) Far Away, The Money Grind

P.S.: Interessante Promo-Geschichte: Da haben die Leute doch glatt am Ende der Tracks kleine Fehler eingebaut, damit das Kopieren sich nicht so wirklich lohnt. Deutlich bessere Art als Voice-Over. Nervt nicht so und die Promos sind dennoch einfach zu erkennen.

Sophos

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de