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Pavic - Unconditioned

Pavic - Unconditioned
Stil: Hard Rock
VÖ: 05. September 2008
Zeit: 51:19
Label: Point Music
Homepage: www.markopavic.com/english/index.php

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Unconditioned ist das Zweitwerk des jugoslawischen, aber inzwischen nach Italien migrierten Gitarristen und Songwriters Marko Pavic. Drei Jahre Zeit hat sich der Namensgeber der Kapelle Zeit gelassen, um sich mit seinen erdigen Hardrocksongs zurückzumelden. An der Musik gibt es, wie man auch erwarten kann, wenn der Gitarrist die Songs schreibt, wenig auszusetzen. Marko Pavic fühlt sich in allen Spielarten des melodischen Rocks ziemlich wohl und lässt harte Riffs ("Miracle Man") genauso souverän aus den Boxen schallen wie Funk-Licks ("Hidden Sorrow") oder Blues-Skalen ("This World"). Die Musik bewegt sich dabei irgendwo zwischen Europe und Pretty Maids mit Schwerpunkt auf melodischen Rocksongs. Und wo wir gerade bei Europe sind - Pavic konnten den Ex-Europe-Klampfer Kee Marcello davon überzeugen, ein Solo für die Single "Just Go On" beizusteuern.

Natürlich gibt es an Pavic von mir auch wieder was zu bemängeln. Die Songs sind gut, instrumental ist alles im Lot, die Melodien machen Spaß, aber Sänger Chris Catena schafft es nicht, aus dieser Steilvorlage etwas überzeugendes Ganzes zu machen. Er schafft es nicht, das Potenzial, das die Songs zweifellos besitzen, abzuschöpfen und große zeitlose Werke daraus entstehen zu lassen. Chris Catenas Stimme ist einfach zu fragil für Stadionhymnen wie "Unconditioned Love" oder "Ride'N'Run" und offenbart auch des Öfteren Schwächen in der Treffsicherheit. Dies fällt glücklicherweise nicht weiter auf, wenn man die Scheibe nebenbei hört. Ganz im Gegenteil, erst so überraschen einen die markanten 80er-Refrains wie bei "Ghost In A Thrash Machine" oder "Fallen For Love" richtig und machen deutlich, was aus Unconditioned hätte werden können.

Sebbes

3 von 6 Punkten

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