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Gorath - Misotheism

Gorath - Misotheism
Stil: Black Metal
VÖ: 16. Mai 2008
Zeit: 48:42
Label: Descent Productions
Homepage: www.gorath.be

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Aus Belgien erreichte mich diese dritte Scheibe der zwei-Mann-Black Metal-Gruppe Gorath. Leider hat diese Scheibe schon einige Tage auf dem Buckel, doch erst vor kurzem wurde uns das Material zum Bewerten angeboten. Weitergehende Informationen wurden nicht mit angeboten, so dass ich hier nur die Musik für sich sprechen lassen kann. Ein paar Klicks im Internet haben jedoch ergeben, dass es sich wohl um ein Konzeptalbum handeln soll.
Wie bereits eingangs erwähnt, haben wir es hier mit Black Metal zu tun. Doch Gorath machen es sich keinesfalls einfach mit ihrer Mucke, denn hier wird gewiss kein Black Metal von der Stange benutzt. Sehr abwechslungsreich und auch vielschichtig präsentieren sich die sieben Songs, die zusammen doch Spielzeit von einer guten Dreiviertelstunde zustande bringen. Geht der Opener "Gnosis" doch recht flott los, gepaart mit einer nicht zu verleugnenden Melodieführung, zügelt er bald das Tempo, untermalt von Chorgesängen, bevor wieder mächtig Gas gegeben wird. Im Laufe des Songs siedelt sich ebendieser im Midtempo an, doch auch hier machen es sich Gorath nicht einfach. Hier und da ein Break, dort eine Akustik-Gitarre, und das alles mit einem eher vertrackt gehaltenen Rhythmus versehen und untermauert. Definitiv keine Musik zum mal nebenbei hören, wenn man alles aufnehmen will. Die Belgier siedeln sich mit ihrem dritten Longplayer in der Nische an, die Emperor und Satyricon einst geschaffen haben. Als bestes Beispiel seien hier "Abraxas" und "Metempsychosis" genannt, die die Bandbreite von Gorath widerspiegeln. Ein an Indianergesang erinnernder Chor leitet den Song "Abraxas" ein, ehe die musikalische Reise ihren Verlauf antritt. Im Midtempo gehalten besticht der Song durch sich überlagernde Gesangslinien, die von klagendem Gesang bis zu Growls reichen, untermalt von teils dissonanten Klängen. Der Song erzeugt dadurch und durch die Art der Melodieführung eine Art Endzeitstimmung, die einen sofort in seinen Bann zieht. "Metempsychosis" dagegen beginnt gleich mit leicht schrägen Klängen, ehe sich Stein um Stein eine Soundwand um einen herum aufbaut, von der man letzten Endes umgeben ist. Dieser Song verlangt dem Hörer durchaus einiges ab. Vor allem die Gitarrenriffs könnten Satyricon entsprungen sein und machen deren Einfluss unüberhörbar.
Misotheism ist ein vielschichtiges dunkles Werk geworden, das von Fans von Satyricon und Emperor angetestet werden sollte. Gemastert wurde das Teil von keinem Geringeren als Dan Swanö.

Ray

5 von 6 Punkten

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