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ChRoMoPiLa - Pornöse Töne

ChRoMoPiLa - Pornöse Töne
Stil: Punk Rock
VÖ: 11. Juli 2008
Zeit: 41:51
Label: Radar
Homepage: www.chromopila.net

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Chromopila - nun, ich denke wohl jeder Mann kennt diese Buchstaben und weiß, wofür sie stehen. Anscheinend sind die vier Jungs aus Trier von diesem morgendlichen Ritual dermaßen angetan, dass sie sich gleich danach benannten. Gegründet wurde die Band 2004, wohl mehr aus dem Affekt heraus als wirklich geplant, wie der Homepage zu entnehmen ist.
Herausgekommen ist ein (Punk)Rock-Album mit deutschen Texten. Zuerst zu den Texten: diese sind durchaus gelungen und pendeln zwischen Ernsthaftigkeit ("Lorelei", "Eric's Nacht") und einfachem Spaßfaktor ("Klopapier"). Jedoch merkt man, dass man sich durchaus Gedanken darüber gemacht hat. Leider kann mich jedoch der Gesang von Cristopher auf dieser Scheibe nicht überzeugen, da dieser irgendwie eindimensional, wie auf einer Ebene, klingt. Klar, es handelt sich hier um eine Punkrock-Band, da passt das in gewisser Weise, doch etwas mehr Abwechslung im Gesang wäre schön gewesen.
Die instrumentale Fraktion macht ihre Sache soweit gut. Die Songs sind, bis auf die zwei ruhigen Nummern ("Deine Heile Welt" und "Nichts Getan") fast alle im Midtempo angesiedelt. Fast, weil das bereits erwähnte "Klopapier" zwischen ruhigen Strophen und flotterem Refrain wechselt. Auch leichte Ska-Einflüsse sind zu verzeichnen ("Präsident Der Welt"). Hier und da schüttelt man noch ein melodisches Riffing aus dem Ärmel, was dem ein oder anderen Song ("Unerreichbar", "Nur Ein Spiel") Eingängigkeit verleiht. Die restlichen Songs sind zwar nicht schlecht, aber irgendwie auch ohne Biss und plätschern am Ohr vorbei.
Was bleibt nun unterm Strich? Ein Album, das durchaus seine lichten Momente (bei "Unerreichbar", "Nur Ein Spiel", "Klopapier", "Eric's Nacht") hat, aber über die gesamte Spielzeit hinweg sind diese Momente noch zu wenig. Auf der Bühne mögen die Songs durchaus zum Abgehen geeignet sein, aber auf CD ist davon nur wenig zu spüren. Da ist das morgendliche Phänomen noch interessanter.

Ray

3 von 6 Punkten

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