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Don Airey - Light in the Sky

Don Airey - Light in the Sky
Stil: Progressiver Hard Rock
VÖ: 22. Februar 2008
Zeit: 60:33
Label: Mascot Records
Homepage: www.donairey.com

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Schluck. Was wird mir denn hier geboten? Deep Purple in verjazzter Form mit vielen sehr progressiven Elementen und dazwischen mal ein paar Hard Rock-Schmankerl Art des Hauses? Zumindest wirkt dieses Album auf den ersten Blick genau so. Don Airey, seines Amtes Tastenklempner, tobt sich an seinem Instrument massiv aus. Er hat mit diesem Album ein Konzeptalbum geschaffen, dessen Thema nichts Geringeres als das Universum und Alles ist. Doch man muss dieses Album zwiegespalten sehen.

Auf der einen Seite gibt es die Songs mit Gesang, die dann im Verhältnis sehr gewöhnlich als Hard Rock (z.B. "Shooting Star") oder Ballade (z.B. "Love You Too Much") ausfallen. Bei denen irgendwie mir nicht so ganz klar wird, was sie mit dem Album zu tun haben, außer dass die Texte das Grundthema behandeln. Irgendwie. Aber auch nicht immer. Das sind aber gleichzeitig die Songs, die man anhören kann, ohne Verrenkungen in den Gehörgängen auf sich nehmen zu müssen. Stellenweise sehr eingängig, was auch auf seine Mitarbeit bei Deep Purple zurückgeführt werden darf. Da hat er doch die eine oder andere Idee her.

Auf der anderen Seite gibt es eine Mehrheit an Tracks, die instrumental eingespielt wurden, die stellenweise sehr anstrengend werden können, da sie ein sehr deutliches Kontrastprogramm bieten und man schon arg darauf achten muss, was hier thematisch bearbeitet wird. Für Freunde des Jazzs, der Pianoklänge und des Experiments in der Musik werden diese Parts des Albums gewiss mehr Unterhaltung bieten, aber so richtig kann man sich dann auch wieder nicht darauf einlassen, wenn direkt danach Hard Rock normal geboten wird. Die Sprünge sind stellenweise sehr heftig.

Vom Musikalischen her ist dieses Album sicherlich sehr interessant und dass Don Airey viel Können und noch mehr Ahnung hat, stellt er hier unter Beweis. Die Hard Rock-Sachen liegen mir definitiv mehr und es sind echte Rosinen, die man sich herauspicken kann, aber die Mischung ist für mich doch etwas anstrengend. Wobei an ruhigen Tagen, wenn man morgens noch im Bett liegt und nicht aufstehen will, diese Scheibe sehr unterhaltsam ist. Muss ich zugeben. Wenn man sich Zeit nimmt und es auf sich wirken lässt. Deshalb gefällt sie mir auch auf ihre Art und Weise. Mehr Einblick in den Kosmos und das große Ganze habe ich aber nicht erhalten.

Freunde der entspannten Klänge werde die Scheibe nicht kaufen, Freunde der komplexen Tonfolgen werden die "Normalos" abschrecken. Also, wer kauft dieses Scheibe? Ich weiß es nicht. Aber ich empfehle dennoch reinzuhören. Vielleicht auch ein paar Mal öfters. Denn die Scheibe bietet einiges. Es muss nur recht hart erarbeitet werden. Falls jemand die Scheibe versteht, dann bitte, gib mir Bescheid. Es würde mich echt interessieren. Und mit dem Titeltrack findet sich auch was Progressives mit Gesang. Das will ich nicht unterschlagen.

Anspieltipps: Das geht wohl nur im Ganzen.

Sophos

4 von 6 Punkten

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